Hot Potato: Wie Washington und New York den schwarzen Basketball hervorbrachten und Amerikas Spiel für immer veränderten

Bewertung:   (4,8 von 5)

Hot Potato: Wie Washington und New York den schwarzen Basketball hervorbrachten und Amerikas Spiel für immer veränderten (Bob Kuska)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Hot Potato: How Washington and New York Gave Birth to Black Basketball and Changed America's Game Forever“ (Heiße Kartoffel: Wie Washington und New York den schwarzen Basketball hervorbrachten und Amerikas Spiel für immer veränderten) von Bob Kuska wird für seine gründliche Recherche und den Detailreichtum der frühen Geschichte des schwarzen Basketballs gelobt, insbesondere in New York City und Washington, D.C. Es hebt die Beiträge bemerkenswerter Persönlichkeiten und Teams hervor und beleuchtet gleichzeitig einen wichtigen Aspekt der US-Geschichte, der oft übersehen wird. Die Erzählung ist chronologisch geordnet, und das Werk gilt als wertvolle Quelle für Basketball-Historiker.

Vorteile:

Gründliche Recherchen über ein Jahrzehnt, neue und reichhaltige Inhalte, die in anderen historischen Werken über Basketball nicht zu finden sind, umfassende Berichterstattung sowohl über Amateur- als auch über Profibasketball, Hervorhebung bedeutender Persönlichkeiten und Ereignisse, detaillierte Referenzen und fotografische Unterstützung sowie ein tiefes Verständnis des Einflusses von Black Basketball auf den amerikanischen Sport.

Nachteile:

Einige kleinere redaktionelle Ungenauigkeiten, insbesondere eine Namenskorrektur, die von einem Rezensenten bezüglich Samuel Buck Covington angemerkt wurde, was die Glaubwürdigkeit des Werkes für einige Leser beeinträchtigen könnte.

(basierend auf 4 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Hot Potato: How Washington and New York Gave Birth to Black Basketball and Changed America's Game Forever

Inhalt des Buches:

"Die Spieler sind heute viel besser als wir .... Aber es gibt eine Sache, die wir besser machen könnten. Wir konnten den Ball besser weitergeben, als sie es jetzt können. Mann, wir haben den Basketball herumgereicht, als wäre er eine heiße Kartoffel" - Sam "Buck" Covington, ehemaliges Mitglied der Washington Bruins.

In einer Nation, die sich durch ein großes schwarzes sportliches Erbe auszeichnet, gibt es vielleicht keine Sportart, die den Einfluss der afroamerikanischen Kultur mehr zu spüren bekommen hat als Basketball. Die meisten Menschen nehmen an, dass der Aufstieg des schwarzen Basketballs ein zufälliger Zufall auf den Spielplätzen der Innenstädte war. In Hot Potato zeigt Bob Kuska, dass es sich in Wirklichkeit um eine bewusst organisierte Bewegung mit ganz bestimmten Zielen handelte.

Als Edwin Henderson das Spiel 1907 in Washington, D. C., einführte, sah er den Basketball nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zur Förderung der öffentlichen Gesundheit und der Bürgerrechte. Henderson glaubte, dass es durch die Organisation der schwarzen Leichtathletik, einschließlich des Basketballs, möglich sein würde, mehr herausragende schwarze Sportstudenten an die weißen Colleges im Norden zu schicken und negative Stereotypen über die Ethnie zu entkräften. Er war der Meinung, dass die Schwarzen im Sport, anders als in Politik und Wirtschaft, eine faire Chance auf Erfolg haben würden. Henderson entschied sich für Basketball als Sportart und stellte bald fest, dass das Spiel in Washingtons segregierter U Street ein großer Erfolg war. Fast zeitgleich setzte sich der schwarze Basketball auch in New York durch, und das Buch belegt, dass diese beiden Städte die Wiege des schwarzen Sports waren.

Hot Potato schildert die vielen Erfolge und Misserfolge der frühen Jahre des schwarzen Amateurbasketballs. Es erzählt auch von der Entstehung des schwarzen College-Basketballs in Amerika und dokumentiert die Ursprünge der Colored Intercollegiate Athletic Association (CIAA), die zur Big Ten des schwarzen Collegesports werden sollte.

In dem Buch wird auch erstmals der Aufstieg des schwarzen Profibasketballs in Amerika beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf den New York Renaissance liegt, einem Team, das von Experten als ebenso wichtig für die Entwicklung des schwarzen Basketballs angesehen wird wie die Harlem Globetrotters. Kuska berichtet über den ersten Sieg der Renaissance gegen den weißen Weltmeister Original Celtics im Jahr 1925 und bewertet die Bedeutung dieses Sieges für die Gleichberechtigung im amerikanischen Sport. In den späten 1920er Jahren wurden die Renaissance zu einem der beliebtesten Teams sowohl im weißen als auch im schwarzen Amerika und bereiteten den Weg für die unangefochtene Weltmeisterschaft des Teams im Jahr 1939. Wie Edwin Henderson gehofft hatte - und wie jeder Fan des modernen Sports bestätigen kann - waren die Triumphe damit noch lange nicht beendet.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780813925561
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2006
Seitenzahl:256

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