Bewertung:

Das Buch ist eine äußerst informative und gut kuratierte Sammlung von Interviews und Geschichten von Künstlern aus der texanischen Rap-Szene, wobei der Schwerpunkt auf Houston liegt. Viele Leser schätzen die Tiefe der Informationen und die persönlichen Einblicke, die die Künstler selbst geben, was das Buch zu einer wertvollen Quelle für Fans der Hip-Hop-Kultur macht.
Vorteile:⬤ Unglaublich informativ und umfassend
⬤ einzigartig aus der Perspektive der Künstler erzählt
⬤ tolle Interviews und Fotos
⬤ ein Muss für Fans des texanischen Rap
⬤ eignet sich gut als Geschenk
⬤ gut organisiert und leicht zu navigieren.
⬤ Fehlt eine beträchtliche Anzahl von Bildern, wie einige Leser erwartet hatten
⬤ einige meinen, es sollte von den Familien der Künstler finanziell unterstützt werden
⬤ schließt bestimmte Künstler nicht ein, insbesondere aus der Latino-Community.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Houston Rap Tapes: An Oral History of Bayou City Hip-Hop
In den Vierteln Fifth Ward, Fourth Ward, Third Ward und Southside von Houston, Texas, entstand der Houstoner Rap, eine lebendige Musikszene, die weltweit bekannte Künstler wie die Geto Boys, DJ Screw, Pimp C und Bun B von UGK, Fat Pat, Big Moe, Z-Ro, Lil' Troy und Paul Wall hervorgebracht hat. Lance Scott Walker und der Fotograf Peter Beste verbrachten ein Jahrzehnt damit, die Szene in Houston zu dokumentieren.
Sie interviewten und fotografierten die Menschen - Rapper, DJs, Produzenten, Promoter, Plattenlabelbesitzer - und die Orte, die der Rap-Musik aus der Bayou City ihren unverwechselbaren Charakter verleihen. Aus ihrer Zusammenarbeit entstanden die Bücher Houston Rap und Houston Rap Tapes. Diese zweite Ausgabe von Houston Rap Tapes erweitert die Hip-Hop-Geschichte der Stadt durch neue Interviews mit Scarface, Slim Thug, Lez Mon, B L A C K I E, Lil' Keke und Sire Jukebox von den Original Ghetto Boys.
Walker gruppiert die Interviews in Abschnitte, die die verschiedenen Epochen und Bewegungen im Houstoner Rap nachzeichnen, mit neuen Fotos und Albumcover, die die Entwicklung der Szene von den 1970er Jahren bis zur heutigen Hip-Hop-Generation zeigen. Die Interviews reichen von den Besonderheiten des Musikmachens bis hin zu den Leidenschaften, dem Bedauern, den Erinnerungen und den Hoffnungen, die sie lebendig machen.
Diese intimen Gespräche bieten einen Blick auf einige der am stärksten marginalisierten Gegenden Houstons und legen gleichzeitig universelle Kämpfe und Gefühle offen. Wie Willie D von den Geto Boys im Vorwort schreibt, „Houston Rap Tapes fließt eher wie ein Haufen Jungs, die sich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen haben und in Erinnerungen schwelgen, als ein kalkulierter literarischer Leitfaden zur Geschichte Houstons“.