Bewertung:

Die Rezensionen spiegeln eine Mischung aus Wertschätzung und Kritik für Eugene O'Neills Stück „Hughie“ wider. Die Leser loben die Tiefe, die Charakterstudie und die emotionale Resonanz des Stücks, insbesondere in Bezug auf die jüngste Inszenierung am Broadway. Einige finden jedoch, dass es schwierig ist, sich mit der Figur des Erie zu identifizieren, und merken an, dass sich das Stück eher wie eine Kurzgeschichte anfühlt als ein komplettes Theaterstück, was sich auf den Engagementfaktor auswirkt.
Vorteile:⬤ Starke emotionale Tiefe und Charakterstudie.
⬤ Eine großartige Ergänzung für Fans von O'Neills Werk, vor allem durch die jüngste Aufführung am Broadway.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf das Leben und persönliche Erfahrungen.
⬤ Nützlich für den Schauspielunterricht, insbesondere für Monologe.
⬤ Die Hauptfigur Erie wird als egozentrisch und schwer sympathisch dargestellt.
⬤ Einige Rezensenten sind der Meinung, dass es sich eher wie eine Kurzgeschichte als ein richtiges Theaterstück liest.
⬤ Begrenzte Charakterdynamik, da es hauptsächlich einen langen Monolog einer Figur enthält.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Hughie, das einzige erhaltene Manuskript aus einer Reihe von acht monologischen Einaktern, die O'Neill 1940 plante, wurde 1941 fertiggestellt.
In dem Stück erscheinen nur zwei Figuren auf der Bühne; Hughie, die dritte und wichtigste Figur, ist tot. Es sind Hughies Unschuld, seine Leichtgläubigkeit und sein Bedürfnis, an eine viel aufregendere Existenz zu glauben, als er sie je gekannt hat, die dem schäbigen Leben der beiden Verbliebenen einen Sinn geben.
O'Neill schreibt hier erneut über die Besiegten und den Mut, der durch Illusionen entsteht.