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(McClouds Malerei erforscht Arbeit, Geopolitik und Klimakrise, sowohl in Form als auch in Inhalt) Der in Brooklyn lebende Maler Hugo McCloud (geb.
1980) stellt in seinen großformatigen Werken unverwüstliche Arbeiter und Einwanderer sowie farbige Abstraktionen dar. Seine figurativen Gemälde zeigen die Porträtierten oft von hinten oder so, dass ihre Gesichter dem Betrachter verborgen bleiben. Die Suche nach der Schönheit des Alltäglichen steht im Mittelpunkt von McClouds Vision: Er verwendet regelmäßig unkonventionelle und übersehene industrielle Materialien wie Einweg-Plastiktüten, schwarzen Teer und Aluminiumplatten sowie mit Säure behandelte Bronzeplatten.
McClouds ausgeklügelter Ansatz in Bezug auf die Materialität ist von einem tiefen Interesse an sozialen und politischen Belangen geprägt, wie die starke Fokussierung auf Wanderarbeiter in seinen Gemälden beweist. In den letzten 15 Jahren hat sich McClouds Kunst durch einen rigorosen Prozess des erfinderischen Experimentierens weiterentwickelt und ein bemerkenswertes und einzigartiges Oeuvre hervorgebracht, das in dieser atemberaubenden neuen Übersicht zum ersten Mal zusammengeführt wird.