Bewertung:

Das Buch „Hungry Lightning“ von Pei-Lin Yu hat aufgrund seiner fesselnden und nachvollziehbaren ethnografischen Erzählung, die die Kultur der Pume zum Leben erweckt, positive Resonanz erhalten. Die Leser schätzen den persönlichen Erzählstil und die anschaulichen Beschreibungen, die das Buch sowohl für ein akademisches als auch für ein nichtakademisches Publikum zugänglich machen. Einige Kritiken weisen jedoch auf Probleme mit der Forschungstiefe und Genauigkeit in Bezug auf die venezolanische Kultur und Gesellschaft hin.
Vorteile:⬤ Fesselnder und nachvollziehbarer Schreibstil, der ein breites Publikum anspricht.
⬤ Bietet lebendige Beschreibungen der Pume-Kultur und des täglichen Lebens.
⬤ Ermöglicht es dem Leser, die Höhen und Tiefen der Ethnographie zu erleben.
⬤ Persönliche Tagebucheinträge lassen den Inhalt intim und informativ erscheinen.
⬤ Sehr empfehlenswert sowohl für Anthropologiestudenten als auch für allgemeine Leser.
⬤ Einige Leser bemängelten fehlende Wörter und Druckfehler.
⬤ Kritik an der mangelnden Tiefe der gesellschaftlichen Forschung und am Vertrauen auf falsche Vorstellungen über die venezolanische Kultur.
⬤ Unvollständige oder falsche Verweise auf spanische und sozioökonomische Kontexte.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Hungry Lightning: Notes of a Woman Anthropologist in Venezuela
Eine junge Anthropologiestudentin erhält ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann: die Chance, bei den Pum zu leben, einem südamerikanischen Jäger- und Sammlervolk, das die tropische Savanne Venezuelas sein Zuhause nennt. Während ihres Aufenthalts im Dorf Doro An studieren die Autorin und der Hauptforscher eine verschwindende Lebensweise, in der Bargeld, das geschriebene Wort, Autos und Flugzeuge seltene und beängstigende Eindringlinge sind.
Yus informelle und persönliche Berichte über die Ereignisse während ihres zweijährigen Aufenthalts in einer Pum-Familie glänzen mit beschreibenden Schnörkeln und Wendungen, wenn sie die täglichen Zyklen von Geburt, Wachstum, Romantik, Krankheit, Heilung und Tod unter den Dorfbewohnern beschreibt. Belebt durch die eigenen Illustrationen der Autorin versuchen Yus Tagebucheinträge, mit den Augen einer jungen Amerikanerin eine Skizze ihrer Pum-Familie, ihres heldenhaften Kampfes ums Überleben in einer sich verändernden Welt und der Kraft und des Geheimnisses der Pum-Lebensweise zu präsentieren.
„In Hungry Lightning blicken wir auf eindringliche Fragmente des Lebens der Pum-Indianer. Wir finden eine intime, zutiefst weibliche - aber auch leicht verbitterte und seltsam melancholische - Stimme, die die Geschmäcker und Gerüche des Lebens in der venezolanischen Savanne auskostet. Ein komplexes, sinnliches Porträt"--Barbara Tedlock.