Hypatia von Alexandria: Mathematikerin und Märtyrerin

Bewertung:   (4,1 von 5)

Hypatia von Alexandria: Mathematikerin und Märtyrerin (Michael Deakin)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine wissenschaftliche Untersuchung von Hypatia von Alexandria und versucht, einen Einblick in ihr Leben und ihre Beiträge inmitten der begrenzten historischen Aufzeichnungen zu geben. Während einige Leser das Buch als informativ und einzigartig strukturiert empfanden, kritisierten andere, dass es trocken sei, es ihm an erzählerischem Engagement fehle und es sein Versprechen als Biografie nicht einlösen könne.

Vorteile:

Das Buch ist gut recherchiert, informativ und bietet eine gründliche Erforschung des historischen Kontextes von Hypatias Leben. Die Leser schätzten den einzigartigen Ansatz des Autors, den historischen Kontext und die Errungenschaften in verdauliche Abschnitte aufzuteilen. Das Buch ist eine wertvolle Quelle für alle, die sich für die antike Geschichte, den Beitrag der Frauen zur Wissenschaft und die philosophischen Konflikte der Zeit interessieren.

Nachteile:

Viele empfanden den Schreibstil als trocken und gestelzt, dem es an Erzählfluss und Engagement mangelt. Einige Rezensenten hoben hervor, dass sich das Buch eher wie eine Forschungsarbeit als eine Biografie liest, mit sich wiederholenden Verweisen und einem Mangel an Originalinhalten von Hypatia selbst. Andere waren enttäuscht, dass ihr Leben und ihre Mathematik nicht ausreichend behandelt wurden, wobei ein Rezensent behauptete, es enthalte nur wenige Fakten über sie.

(basierend auf 26 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Hypatia of Alexandria: Mathematician and Martyr

Inhalt des Buches:

Im späten vierten und frühen fünften Jahrhundert unserer Zeitrechnung war Hypatia von Alexandria die größte lebende Mathematikerin und Astronomin der Welt. Sie war eine auffallend schöne Frau und lebte im Zölibat in einer Stadt, die so turbulent und unruhig war wie Bagdad oder Beirut heute.

Sie erlangte nicht nur auf ihrem Fachgebiet Ruhm, sondern auch als Philosophin, religiöse Denkerin und Lehrerin, die eine große Anhängerschaft anzog. Ihr Leben endete auf tragische Weise durch die Gewalt eines randalierenden Mobs christlicher Fanatiker, die sie wegen ihres "heidnischen" Glaubens töteten, manche sagen, auf Betreiben des Heiligen Kyrill von Alexandria. Dies ist die erste Biografie über Hypatia, die alle Aspekte ihres Lebens berücksichtigt.

Der Mathematiker Michael Deakin hebt hervor, dass sie zwar eine Philosophin war, aber vor allem eine Mathematikerin und Astronomin mit großen Leistungen. In einer faszinierenden Erzählung, die eine facettenreiche antike Gesellschaft zum Leben erweckt, beschreibt er ihre Arbeit so, dass die Mathematik, die in einfachen Worten dargestellt wird, ihren wahren Platz im Kontext ihres Lebens als Ganzes findet.

Deakin liefert ausführliche Informationen über den historischen, intellektuellen und religiösen Kontext der Zeit Hypatias. Er analysiert auch das Muster ihres Lebens und Denkens und schildert schließlich die Ereignisse, die zu ihrer Hinrichtung durch den Lynchmob führten.

Obwohl dieses ungeheuerliche Verbrechen Hypatia bis heute zu einem starken Symbol für intellektuelle Freiheit und feministische Bestrebungen gemacht hat, macht Deakin deutlich, dass die wichtigen intellektuellen Beiträge ihres Lebenswerks nicht durch ihren tragischen Tod überschattet werden sollten.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781591025207
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover

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