Bewertung:

IA: Initiate von John Darryl Winston ist ein fesselnder Roman für junge Erwachsene, der in einem düsteren, dystopischen städtischen Umfeld spielt. Er folgt Naz, einem Jungen mit mysteriösen Fähigkeiten, und seiner Schwester Meri, die sich in einem Leben voller Gangs, Armut und der Suche nach Identität zurechtfinden müssen. Der Roman verbindet Elemente der Science-Fiction mit sozialen Kommentaren und persönlicher Entwicklung und spricht damit sowohl junge als auch erwachsene Leser an.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch eine starke Charakterentwicklung aus, insbesondere bei dem Protagonisten Naz und seiner Schwester Meri. Es hat eine fesselnde und unvorhersehbare Handlung mit vielen Wendungen, ein nachvollziehbares und gesellschaftlich relevantes Setting und Themen wie Hoffnung und Widerstandsfähigkeit. Der Schreibstil wird als einzigartig und gut strukturiert beschrieben, was das Buch zu einer angenehmen Lektüre für ein junges Publikum macht. Die Charaktere sind sympathisch, und die Handlung bietet eine Mischung aus Spannung, Humor und emotionaler Tiefe.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass das Tempo des Buches nicht immer gleichmäßig war, so dass sich einige Abschnitte langsam oder langwierig anfühlten. Außerdem blieben am Ende des Romans eine Reihe von Fragen offen, die einige Leser ratlos oder frustriert zurückließen. In einigen Rezensionen wurde die anfängliche Unklarheit über die Identität und die Fähigkeiten des Protagonisten bemängelt, die bei manchen Lesern den Wunsch nach mehr Klarheit wecken könnte.
(basierend auf 289 Leserbewertungen)
Ia: Initiate
Jeder hat Geheimnisse... Was wäre, wenn du deine eigenen nicht kennen würdest?
Ein junger Mann mit latenten übernatürlichen Fähigkeiten plus eine Straßengang, die ihn unbedingt rekrutieren will, ergibt... IA: Eingeweiht.
Das Wichtigste auf der Welt für den dreizehnjährigen Waisenjungen „Naz“ Andersen ist es, seine kleine Schwester vor den Straßen eines Chicago/Detroit-ähnlichen städtischen Ghettos namens Exclave zu beschützen. Naz versucht, im Haus seiner Pflegeeltern nicht aufzufallen, aber er wandelt im Schlaf. Die Tatsache, dass er Stimmen hört, kann er seinem Therapeuten nicht verheimlichen. Er versucht, in der Schule und auf den Straßen der Exklave unbemerkt zu bleiben, zieht aber die Aufmerksamkeit von Freunden und Schlägern gleichermaßen auf sich.
Naz ist ein ganz normaler Mensch, zumindest denkt er das. Er birgt ein Geheimnis, dessen er sich nicht bewusst ist. Ein scheinbar zufälliger Akt der Bandengewalt bringt Naz auf einen Weg, der zur Entdeckung seiner übernatürlichen Fähigkeiten führt, Fähigkeiten, die letztendlich über sein Leben oder seinen Tod entscheiden werden. Nun muss er sich in seiner turbulenten Umgebung zurechtfinden und sich der vollen Wucht der Welt um ihn herum stellen. Der einzige Weg, wie er überleben kann, ist, die übernatürliche Welt in seinem Inneren zu entdecken.