Bewertung:

Das Buch „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling ist ein humorvoller und zu Herzen gehender Bericht über die Reise des Autors auf dem Jakobsweg. Kerkeling schildert seine Erfahrungen, Herausforderungen und sein persönliches Wachstum während der Pilgerreise in einem unterhaltsamen und zugleich nachdenklichen Bericht. Während das Buch die Aufmerksamkeit vieler Leser auf sich gezogen hat, haben einige das Tempo und die Tiefe der Spiritualität kritisiert.
Vorteile:Das Buch ist witzig, nachdenklich und nachvollziehbar, mit einer fesselnden Erzählweise und lebendigen Beschreibungen der Erfahrungen des Autors. Viele Leser schätzen die Mischung aus Humor und tiefgründigen Einsichten sowie die detaillierten Berichte über Begegnungen mit anderen Pilgern. Das Buch ist eine unterhaltsame Lektüre für alle, die den Camino erkunden oder sich inspirieren lassen wollen.
Nachteile:Einige Rezensenten waren der Meinung, dass es dem Buch im Vergleich zu anderen Camino-Berichten an Tiefe in der spirituellen Reflexion mangelt, und kritisierten das Tempo in den späteren Kapiteln, in denen die Erzählung kürzer wird. Andere merkten an, dass Kerkelings Berühmtheit die Popularität des Buches gegenüber seinem literarischen Wert beeinflussen könnte. Es wurde auch bemängelt, dass es an detaillierten Beschreibungen von Komplikationen während der Reise mangelt.
(basierend auf 326 Leserbewertungen)
I'm Off Then: Losing and Finding Myself on the Camino de Santiago
Von einem der beliebtesten deutschen Prominenten, einer Mischung aus Bill Bryson und Paulo Coelho. Es hat sich über 3 Millionen Mal verkauft und wurde in elf verschiedene Sprachen übersetzt.
Die Zahl der Pilger auf dem Camino hat seit Erscheinen des Buches um 20 Prozent zugenommen. Hape Kerkelings spirituelle Epiphanie hat einen Nerv getroffen. Übergewichtig, überarbeitet und körperlich untrainiert, war Kerkeling ein unwahrscheinlicher Kandidat für die beschwerliche Pilgerreise über die französischen Alpen zum spanischen Heiligtum des Heiligen Jakobus, eine 1200 Jahre alte Reise, die jedes Jahr von fast 100.000 Menschen unternommen wird.
Aber das hielt ihn nicht davon ab, von der Couch aufzustehen und zu gehen. Auf dem Weg dorthin, einsam und auf der Suche nach einem Sinn, begann er ein Tagebuch zu führen, das sich zu diesem äußerst offenen und fesselnden Buch entwickelte.
Allein dadurch, dass er mit seinen körperlichen Einschränkungen und den Strapazen des Langstreckenlaufens zu kämpfen hatte, entdeckte er einen tiefen Frieden, der sein Leben veränderte und es ihm ermöglichte, sich selbst und anderen leichter zu verzeihen. Er lernte jeden Tag etwas dazu und beendete jeden Eintrag mit seinen täglichen Lektionen.
Voller schrulliger Pilgerkollegen, historischer Landschaften und Kerkelings selbstironischem Humor ist „Ich bin dann mal weg“ ein inspirierender Reisebericht, ein Verlagsphänomen und eine spirituelle Reise, die ihresgleichen sucht.