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I, Gloria Grahame
Ein Professor für englische Literatur schreibt die Autobiografie seines Fantasie-Alter-Egos, des lüsternen Filmstars Gloria Grahame, während seine eigenen sexuellen Wünsche unerfüllt bleiben.
Denton Moulton - ein schüchterner, verweichlichter männlicher Professor - lebt in seinem Kopf, wo er in Wirklichkeit ein längst verstorbener Filmstar ist: die glamouröse Gloria Grahame aus dem goldenen Zeitalter von Hollywood. Professor Moulton will unbedingt Glorias schockierendes Geheimnis lüften, bevor er stirbt. Hat er das Recht, die Geschichte dieser Frau zu erzählen? Wer hat überhaupt das Recht, die Geschichte von irgendjemandem zu erzählen?
Ich, Gloria Grahame ist ein skandalöser, humorvoller Roman über tabuisierte Wünsche und Unterdrückung. Er wechselt zwischen Glorias imaginärem Leben mit ihrem Filmregisseur-Ehemann Nicholas Ray, dem Regisseur von Rebel Without a Cause, und Dentons zunehmend frustrierten Versuchen im wirklichen Leben, sein eigenes Kunstwerk zu produzieren: eine rein männliche Drag-Produktion von Shakespeares Venus und Adonis. Der Roman führt uns von angespannten Filmsets zu dunklen Bars und den puritanischen Büros staatlicher Kunstförderungsagenturen, wo Denton auf die strengsten Warnungen stößt, dass er sich in der Tat nicht als jemand anderes vorstellen darf, auch nicht in der Kunst.