Bewertung:

Das Buch „I Got a Name: the Jim Croce Story“ bietet einen intimen Einblick in das Leben von Jim Croce, hauptsächlich aus der Sicht seiner Frau Ingrid Croce. Während viele Leser die Ehrlichkeit und die emotionale Tiefe der Erzählung schätzten, waren einige der Meinung, dass sie Jim in einem zu negativen Licht darstellte und sich auf seine Schwächen und Unzulänglichkeiten konzentrierte, anstatt auf seine künstlerischen Leistungen. Die Erzählung wird als roh und offen beschrieben, aber auch für ihren vermeintlichen Mangel an Politur und Genauigkeit kritisiert.
Vorteile:Den Lesern gefielen die persönlichen Einblicke in das Leben von Jim Croce, die Verbindung zwischen seiner Musik und seinen persönlichen Erfahrungen und die emotionale Erzählung, die sowohl Triumphe als auch Kämpfe festhält. Die von Jims Liedern inspirierten Kapitelüberschriften wurden geschätzt, und viele empfanden das Buch als eine nostalgische und aufschlussreiche Erfahrung. Es vermittelt ein umfassendes Verständnis von Jims Einfluss auf die Musik und seiner Beziehung zu Ingrid.
Nachteile:Mehrere Rezensenten bemängelten den Schreibstil, indem sie fehlendes Lektorat, sich wiederholende Details und fragwürdige Genauigkeit bei verschiedenen Behauptungen anführten. Einige waren der Meinung, dass die Darstellung von Jim zu negativ sei, wobei sie den Vorwurf des Drogenkonsums und der Untreue hervorhoben, was sie nur schwer mit ihrem Bild von ihm in Einklang bringen konnten. Kritiker äußerten ihr Unbehagen über Ingrids Erzählweise und meinten, dass sie Jims Vermächtnis und Charakter auf unfaire Weise schmälern könnte.
(basierend auf 128 Leserbewertungen)
I Got a Name: The Jim Croce Story
I Got a Name: The Jim Croce Story" ist eine unvergessliche, bittersüße und sehr persönliche Biografie des talentierten Songwriters, die den Aufstieg der aufkeimenden Gegenkultur der 60er und frühen 70er Jahre einfängt.
Geschrieben mit der ehrlichen, klaren Stimme von Jim Croces Witwe und Gesangspartnerin Ingrid Croce sowie dem Musiker und Schriftsteller Jimmy Rock, lässt das Buch die Zeit lebendig werden, als junge, talentierte Musiker nicht von aalglatten Fernsehshows umworben wurden, sondern ihr Handwerk in Spelunken verfeinern und sich mit der ständigen Notwendigkeit auseinandersetzen mussten, auf jede erdenkliche Weise ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Der Film zeigt auch die intimen Details hinter den Kulissen, die nötig sind, um eine Folkmusik-Legende zu werden, sowie Begegnungen mit Arlo Guthrie, Jimmy Buffet und anderen Troubadouren.
Aber das Herzstück dieser Geschichte ist die Ballade von Jim und Ingrid, eine Liebesgeschichte, die in ihrer herzlichen Unschuld rührend ist, auch wenn Ingrid mit den Verlockungen des Lebensstils eines tourenden Musikers zu kämpfen hat, denen Jim nicht widerstehen konnte. Wie Jim Croces Lieder ist auch I Got a Name ein Buch für alle Musikliebhaber, vor allem für diejenigen, die Croces einzigartige Begabung und die Magie, die seine Lieder seit mehr als vierzig Jahren überdauern lässt, wirklich verstehen wollen.