Ich, Rigoberta Menchu: Eine indianische Frau in Guatemala

Bewertung:   (4,6 von 5)

Ich, Rigoberta Menchu: Eine indianische Frau in Guatemala (Rigoberta Menchu)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch erzählt die kraftvolle und erschütternde Geschichte von Rigoberta Menchu und dem Kampf des guatemaltekischen Maya-Volkes gegen Armut, Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Es ist eine Erzählung aus erster Hand, die die Widerstandsfähigkeit und Stärke der indigenen Gemeinschaften inmitten von systemischem Rassismus und staatlicher Brutalität zeigt. Die Leser haben es als aufschlussreich und bewegend empfunden, aber auch einige Einschränkungen in Bezug auf den historischen Kontext und die Erzählstruktur eingeräumt.

Vorteile:

Aufschlussreicher Bericht über die Kämpfe des guatemaltekischen Maya-Volkes.
Die Geschichte von Rigoberta Menchu ist tief bewegend und inspirierend.
Der Schreibstil ist einfach, unverfälscht und fesselnd und macht das Buch zugänglich und eindringlich.
Bietet eine Perspektive auf Armut und systemische Unterdrückung, die oft übersehen wird.
Hebt die Bedeutung kultureller Identität und gemeinschaftlicher Bindungen hervor.
Regt die Leser dazu an, über ihre eigenen Umstände und Privilegien nachzudenken.

Nachteile:

Einige Leser fanden die Erzählung abgehackt und schwer zu folgen.
Das Buch bietet keinen umfassenden historischen Kontext oder Daten über indigene Stämme.
Es enthält anschauliche Details über Folter und Unterdrückung, die für manche verstörend sein könnten.
Die Übersetzung und die Politik des testimonio-Genres könnten Zweifel an der Authentizität und Genauigkeit des Berichts aufkommen lassen.
Einige wenige Leser haben falsche Ausgaben des Buches erhalten.

(basierend auf 138 Leserbewertungen)

Originaltitel:

I, Rigoberta Menchu: An Indian Woman in Guatemala

Inhalt des Buches:

Das bemerkenswerte Leben von Rigoberta Mench, einer guatemaltekischen Bäuerin, ist inzwischen ein Weltbestseller und spiegelt die Erfahrungen wider, die viele indianische Gemeinschaften in Lateinamerika machen.

Rigoberta Mench litt in ihrem frühen Leben unter großer Ungerechtigkeit und Härte: Ihr Bruder, ihr Vater und ihre Mutter wurden vom guatemaltekischen Militär ermordet. Sie lernte Spanisch und wandte sich der katechetischen Arbeit zu, als Ausdruck politischer Revolte und religiösen Engagements.

Mench vermittelt anschaulich die traditionellen Überzeugungen ihrer Gemeinschaft und ihre persönliche Reaktion auf feministische und sozialistische Ideen. Vor allem aber wird auf diesen Seiten der beständige Mut und der leidenschaftliche Gerechtigkeitssinn einer außergewöhnlichen Frau deutlich.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781844674183
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2010
Seitenzahl:320

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