Bewertung:

William Mills' Memoiren „Losing My Religion“ geben einen offenen und emotionalen Einblick in die Kämpfe und den Heilungsweg eines Pfarrers. Er hebt die Herausforderungen hervor, mit denen Geistliche konfrontiert sind, vermittelt aber auch eine Botschaft der persönlichen Heilung und Widerstandsfähigkeit, die für jeden gilt, der eine Tragödie zu bewältigen hat. Das Buch übt Kritik an den Unzulänglichkeiten der Priesterausbildung und hebt gleichzeitig hervor, wie wichtig es ist, den persönlichen Tribut zu verstehen, den der Dienst fordern kann.
Vorteile:⬤ Ehrliche und offene Darstellung der Herausforderungen, mit denen Geistliche konfrontiert sind.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die Denkweise und die Kämpfe von Pfarrern, so dass es sowohl für Geistliche als auch für Laien nachvollziehbar ist.
⬤ Bietet einen hilfreichen Leitfaden für die Genesung von emotionalen und beruflichen Wunden.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der leicht zu lesen ist.
⬤ Hebt die Notwendigkeit von Reformen und Verständnis innerhalb von Religionsgemeinschaften hervor.
⬤ Enthält zahlreiche Tipp- und Bearbeitungsfehler, die das Leseerlebnis beeinträchtigen.
⬤ Einige Leser fanden die Erzählung etwas banal und ohne fesselnden Konflikt.
⬤ Einige Kritiken deuten darauf hin, dass das Buch die allgemeinen Kämpfe innerhalb der Pfarrerschaft oder der Kirchen im Allgemeinen nicht vollständig wiedergibt.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Losing My Religion
Nach vier Jahren College und sechs Jahren Priesterseminar war William Mills bereit für eine Gemeinde - so dachte er zumindest. Er ahnte nicht, dass er einen Großteil seiner Zeit mit endlosen Diskussionen über Bagels und Kaffee, das Ausheben von Gräben und Kondompatrouillen auf Parkplätzen verbringen würde.
Sechs Jahre lang lief das Gemeindeleben wie geschmiert. Dann kam die Katastrophe. Mills' Leben brach zusammen, als fast ein Drittel seiner Gemeinde in einem öffentlichen Machtspiel die Gemeinde verließ, was ihn dazu brachte, seinen Glauben an sich selbst, an die Kirche und an Gott in Frage zu stellen.
Marva Dawn, eine bekannte Autorin für Spiritualität und Dienst, sagte, dass das Leben eines Pastors so ist, als würde man mit Popcorn beworfen: Nach einer Weile hat man es einfach satt, packt seine Sachen und zieht weiter. Aber wie Mills selbst sagt: „Ich war entweder zu stur oder zu dumm, also bin ich geblieben“.
In Losing My Religion geht es um die Höhen und Tiefen, die Vor- und Nachteile, die Entscheidungen und Herausforderungen eines Pastors in der Kirche des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Jahrhunderts.
Es geht auch um die erlösende Kraft des Gemeinschaftslebens und darum, Heilung und Ganzheit in einer zerbrochenen Welt zu finden.