Ich war ein Fremder: Eine christliche Theologie der Gastfreundschaft

Bewertung:   (4,4 von 5)

Ich war ein Fremder: Eine christliche Theologie der Gastfreundschaft (Arthur Sutherland)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch wird für seine theologischen Einblicke in die Gastfreundschaft aus verschiedenen Perspektiven, insbesondere aus der Sicht der Afroamerikaner, gelobt. Viele Leser finden es anregend, gut geschrieben und eine wertvolle Ergänzung zu ihrem Verständnis von Gastfreundschaft aus christlicher Sicht. Einige Leserinnen und Leser kritisieren jedoch, dass das Buch im Vergleich zu anderen Werken zum selben Thema inhaltlich schwächer ist, und äußern Bedenken hinsichtlich bestimmter geschlechtsspezifischer Ansätze in den Diskussionen.

Vorteile:

Gut geschrieben, zum Nachdenken anregend, bietet neue Einsichten in die Gastfreundschaft, bietet eine vielfältige theologische Perspektive, kurz, aber wirkungsvoll, regt die Leser zum Nachdenken über ihr Verständnis von Gastfreundschaft an.

Nachteile:

Einige Inhalte werden im Vergleich zu anderer Gastfreundschaftsliteratur als schwach empfunden, kritisiert wegen des geschlechtsspezifischen Ansatzes in Kapitel 3 und als nicht zufriedenstellend für diejenigen, die eine umfassende Studie über christliche Gastfreundschaft suchen.

(basierend auf 7 Leserbewertungen)

Originaltitel:

I Was a Stranger: A Christian Theology of Hospitality

Inhalt des Buches:

Arthur Sutherland stellt uns unsere Angst vor der Begegnung mit dem "Anderen" und dem "Fremden" in einem zunehmend globalen und oft gefährlichen Dorf vor Augen. Verschiedene soziale, politische und historische Faktoren haben dazu geführt, dass wir uns in einer veritablen Krise befinden: dem Niedergang der Gastfreundschaft.

Warum ist dies eine Krise? Warum sollten wir Gastfreundschaft üben? Was ist es, das uns in der christlichen Theologie zwingt, überhaupt über Gastfreundschaft nachzudenken? Sutherland plädiert leidenschaftlich dafür, die Gastfreundschaft wiederzugewinnen und neu zu entdecken und dem göttlichen Aufruf zu folgen, den Fremden aufzunehmen.

Darin liegt das zentrale Anliegen des Buches: dass Gastfreundschaft nicht einfach die Ausübung einer Tugend ist, sondern zum Wesen der christlichen Haltung gegenüber Gott, sich selbst und der Welt gehört - sie steht im Zentrum dessen, was es bedeutet, Christ zu sein und theologisch zu denken. Er bietet eine herausfordernde Definition von Gastfreundschaft und ruft uns zu einer Praxis auf, die die Tugend ist, mit der die Kirche steht und fällt.

Unter Bezugnahme auf moderne Theologen (darunter Howard Thurman, Dietrich Bonhoeffer, Karl Barth, Martin Luther King Jr. und Letty Russell) und unter Berücksichtigung der amerikanischen Sklaverei, des Holocausts, des Feminismus und der Gefängnisse stellt Sutherland eloquent eine christliche Theologie der Gastfreundschaft vor.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780687063246
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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