Bewertung:

Das Buch ist eine umstrittene Biografie von Skip James, die viel über das Leben des Bluesmusikers verrät, aber auch heftige Reaktionen auf den negativen Ton und die voreingenommene Perspektive des Autors hervorruft. Das Buch bietet zwar wertvolle Einblicke in das Leben von James und das Blues-Genre, doch viele Leser empfinden die Bitterkeit des Autors gegenüber seiner Person und anderen als problematisch.
Vorteile:⬤ Ausführliche Informationen über Skip James und das Blues-Genre.
⬤ Einzigartige Perspektive auf die Wiederentdeckung der 60er Jahre.
⬤ Fesselnder Erzählstil, der romantisierte Ansichten über Bluesmusiker in Frage stellt.
⬤ Gilt als die beste Quelle für Informationen über Skip James.
⬤ Empfohlen für alle, die sich mit dem Delta-Blues auskennen.
⬤ Autor zeigt starke Negativität und Voreingenommenheit gegenüber Skip James und anderen Musikern.
⬤ Stellt oft Meinungen als Fakten dar, was den Leser in die Irre führen kann.
⬤ Stellt James in abwertender Weise dar, ohne ein tieferes Verständnis seines Kontextes.
⬤ Vorwürfe von Rassismus und Herablassung in der Sprache des Autors.
⬤ Schwierigkeiten, die Annahmen des Autors von den Tatsachen zu trennen.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
I'd Rather Be the Devil: Skip James and the Blues
Skip James (1902-1969) war vielleicht der kreativste und eigenwilligste aller Bluesmusiker.
Auf der Grundlage von Hunderten von Stunden an Gesprächen mit James selbst zeichnet Stephen Calt hier ein düsteres und unvergessliches Porträt eines Mannes, der sich von seinen eigenen mörderischen Neigungen nicht beirren ließ, eines Mannes, der in einem von Misserfolgen geplagten Leben einen Moment transzendenter Größe erreichte. Und dabei bietet Calt neue Einblicke in das Wesen des Blues, die Welt, in der er gedieh, und sein Schicksal, als diese Welt verschwand.