Bewertung:

David Churas Buch bietet einen ergreifenden und mitfühlenden Einblick in die Erfahrungen von Jugendlichen in der Erwachsenenhaft, indem es ihre Kämpfe, Hintergründe und die systemischen Probleme innerhalb des Strafvollzugssystems beleuchtet. Es regt die Leser dazu an, über die Auswirkungen der Inhaftierung nachzudenken und Wege zu finden, um zu einem positiven Wandel beizutragen.
Vorteile:Das Buch wird für seinen fesselnden Schreibstil, die realistische Darstellung des Lebens in einer Justizvollzugsanstalt und seine Fähigkeit, die Leser zu Diskussionen und zum Nachdenken anzuregen, gelobt. Churas einfühlsame Perspektive sowohl auf die jungen Insassen als auch auf das Vollzugspersonal bietet ein nuanciertes Verständnis des Umfelds. Viele Rezensenten merkten an, dass das Buch ein wertvolles pädagogisches Instrument ist, insbesondere für diejenigen, die im Strafvollzug arbeiten oder sich dafür interessieren.
Nachteile:Einige Leser hatten Probleme mit der Formatierung oder dem Inhalt des Buches, wie z. B. die Lieferung des falschen Buches. Außerdem ist die explizite Sprache des Buches möglicherweise nicht für alle Zielgruppen geeignet. In einigen Rezensionen wird darauf hingewiesen, dass die einleitenden Abschnitte besser platziert sein könnten, wobei der Vorzug gegenüber den einleitenden Materialien gegeben wird, die mit den Kernkapiteln beginnen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
I Don't Wish Nobody to Have a Life Like Mine: Tales of Kids in Adult Lockup
David Chura hat zehn Jahre lang in einem New Yorker Bezirksgefängnis High School unterrichtet - fünf Tage die Woche, sieben Stunden am Tag.
Auf diesen Seiten gibt er einer Bevölkerungsgruppe ein Gesicht, die von den Mainstream-Medien regelmäßig dämonisiert und auf Statistiken reduziert wird. Durch eine Sprache, die sowohl von der Härte der Straße als auch von der Weite der Poesie geprägt ist, brechen die Geschichten dieser jungen Menschen die Trennungen auf, die wir so leicht zwischen uns und ihnen, den Bewahrern und den Bewahrten, errichten - und stellen die zunehmende Praxis der Verurteilung von Jugendlichen als Erwachsene in Frage.