Bewertung:

Das Buch befasst sich eingehend mit Ida Lupinos Karriere als Regisseurin und zeigt ihre Bedeutung für die Filmindustrie, insbesondere für den Film noir. Es wird für seine detaillierte Recherche und aufschlussreiche Analyse ihrer Beiträge als Regisseurin und Schauspielerin gelobt.
Vorteile:Sehr empfehlenswert für alle, die sich für Ida Lupino und den Film Noir interessieren. Enthält viele Details, neue Einblicke in ihren Regiestil und eine umfassende Analyse ihres Werks.
Nachteile:Wird in den Rezensionen nicht ausdrücklich erwähnt, aber Leser, die sich nicht für Lupino oder den Film noir interessieren, werden das Buch vielleicht weniger ansprechend finden.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Ida Lupino, Director: Her Art and Resilience in Times of Transition
Das von Männern dominierte und durch den restriktiven Hays Code gebundene Hollywood der Nachkriegszeit bot wenig Unterstützung für weibliche Regisseure, die einzigartige Filme über kontroverse Themen drehen wollten. Doch Ida Lupino widersetzte sich dem System, indem sie eine Reihe von Filmen schrieb und inszenierte, die die dunkle Seite der amerikanischen Gesellschaft beleuchteten und Themen wie Vergewaltigung, Kinderlähmung, uneheliche Mütter, Bigamie, ausbeuterischen Sport und Serienmord behandelten.
Dieses Buch ist die erste eingehende Studie, die sich mit Lupinos Regiearbeit befasst, und stellt sie als bahnbrechende feministische Autorin heraus, als Filmemacherin mit einem klaren, unverkennbaren Stil und einem ungebrochenen Interesse an der Darstellung der Notlage amerikanischer Frauen in der Nachkriegszeit. Ida Lupino, Director untersucht nicht nur ihre Arbeit als Filmautorin, sondern bietet auch eine ernsthafte Betrachtung ihrer vielfältigen und weitreichenden Karriere, die in ihren Teenager- und Zwanzigerjahren in Hollywood als Schauspielerin begann, in ihren frühen Dreißigern ihre ersten Filme drehte und später als gefeierte Regisseurin von Fernseh-Western, Sitcoms und Spannungsdramen arbeitete.
Sie zeigt auch, wie Lupino allgemeine Elemente des Film Noir und des sozialen Problemfilms zu einem unverwechselbaren Regiestil verschmolz, der sowohl sehr expressionistisch als auch sehr realistisch war. Ida Lupino, Regisseurin wirft somit das lang erwartete Schlaglicht auf eine unserer größten Filmemacherinnen.