Bewertung:

Im Mittelpunkt des Buches steht Clara, eine ehrgeizige Ivy-League-Absolventin, die ihr soziales und berufliches Leben meistert. Während einige Leser die detaillierte Darstellung und das schnelle Erzähltempo schätzen, kritisieren andere die unsympathische Hauptfigur und den Mangel an Tiefe bei den Nebenfiguren. Insgesamt bietet das Buch Einblicke in die Rolle der Frau im 20. Jahrhundert, aber es fehlt ihm an emotionalem Engagement und Lebendigkeit.
Vorteile:⬤ Unterhaltsame und rasante Erzählung
⬤ gut detailliert
⬤ interessant aus historischer Sicht in Bezug auf die Rolle der Frau
⬤ geschliffene Prosa
⬤ kluges und anspruchsvolles Erzählen
⬤ effektive Erkundung sozialer Themen.
⬤ Hauptfigur ist unsympathisch und manipulativ
⬤ flache Nebenfiguren
⬤ es fehlt an emotionaler Tiefe und Engagement
⬤ einige Prosa als schmerzhaft
⬤ fühlt sich wie eine fade Übung ohne signifikante Wirkung.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Her Infinite Variety
Von einem der größten Literaten Amerikas, unserem erhabenen Meister der Manieren, stammt sein Roman "Ihre unendliche Vielfalt". Louis Auchincloss wurde als "unser scharfsinnigster Beobachter des moralischen Paradoxons unter den Wohlhabenden" (Arthur Schlesinger, Jr.) bezeichnet, und seine Belletristik wurde als diejenige beschrieben, die "immer untersucht hat, was das Leben lebenswert macht" (Washington Post Book World).
Jetzt bringt er uns die übermütige Geschichte einer unvergesslichen Frau aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts: die teuflische, ewig intrigierende und doch ganz und gar betörende Clara Hoyt. Als Romantikerin verlobt sich Clara schon früh - sehr zum Entsetzen ihrer Mutter - mit dem glanzlosen Bobbie Lester. Bald nach ihrem Abschluss an der Vassar University erkennt Clara jedoch den Irrtum, verschmäht Bobbie und bezaubert heimtückisch den wohlerzogenen und sagenhaft reichen Trevor Hoyt, ihren ersten Ehemann.
Schon bald erhält sie einen Job bei einem angesehenen Magazin, und so beginnt ihr wild-unterhaltsamer Weg in das Allerheiligste der New Yorker Aristokratie und in die Vorstandsetagen der Verlagswelt. In einer Welt, in der Frauen immer noch vor allem mit den Waffen der Verführung und des Charmes arbeiten müssen, um sich Machtpositionen zu sichern, gelingt Clara, einer der letzten ihrer Art, dies auf wunderbare Weise.
Auchincloss gibt uns mit Clara eine unwiderstehliche Kleopatra, schön, gerissen und launisch. Wie Shakespeare über diese weibliche Schöpfung schrieb: "Alter kann sie nicht verwelken, noch Gewohnheit ihre unendliche Mannigfaltigkeit verdorren lassen.
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