Bewertung:

Die Rezensionen zu „Breaking Their Will“ von Janet Heimlich heben die eingehende Untersuchung des religiösen Kindesmissbrauchs hervor, die verschiedene Formen der Vernachlässigung und Misshandlung unter dem Einfluss bestimmter religiöser Überzeugungen behandelt. Während viele Rezensenten die gründliche Recherche und den aufschlussreichen Inhalt des Buches loben, äußern einige Bedenken hinsichtlich des Ansatzes und der Voreingenommenheit der Autorin gegenüber der Religion.
Vorteile:Das Buch wird für seine gut recherchierte und umfassend dokumentierte Erforschung des religiös motivierten Kindesmissbrauchs gelobt. Die Rezensenten heben die fesselnde Erzählweise anhand von Berichten aus dem wirklichen Leben hervor, das Potenzial des Buches, das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen, und den Aufruf zur Zusammenarbeit zwischen religiösen Führern und Strafverfolgungsbehörden, um Kinder besser zu schützen. Das Buch wird als unverzichtbare Lektüre für jeden beschrieben, der sich um das Wohlergehen von Kindern und eine Erziehung ohne Schaden bemüht.
Nachteile:Einige Rezensenten kritisierten das Buch für seine antireligiöse Voreingenommenheit und meinten, es ziele unfairerweise auf das Christentum ab und übersehe die positiven Aspekte von Religionsgemeinschaften. Einige wenige Erwähnungen des Schreibstils und der Organisation des Buches wurden als weitschweifig und unkonzentriert bezeichnet. Bestimmte Behauptungen über Impfungen und andere Punkte wurden wegen mangelnder Beweise in Frage gestellt. Außerdem wird befürchtet, dass das Buch zwar bei denjenigen, die mit religiösem Missbrauch vertraut sind, Anklang findet, aber diejenigen, die keine derartigen Erfahrungen gemacht haben, möglicherweise nicht erreicht.
(basierend auf 47 Leserbewertungen)
Breaking Their Will: Shedding Light on Religious Child Maltreatment
Dieses aufschlussreiche, beunruhigende und gründlich recherchierte Buch enthüllt eine dunkle Seite des Glaubens, von deren Existenz die meisten Amerikaner nichts wissen oder die sie lange Zeit ignoriert haben - religiöse Kindesmisshandlung.
Nachdem die Autorin mit Dutzenden von Opfern, Tätern und Experten gesprochen und eine Vielzahl von Gerichtsverfahren und Studien ausgewertet hat, erklärt sie, wie religiöse Kindesmisshandlung geschieht. Anschließend wirft sie einen detaillierten Blick auf die vielen Formen der Kindesmisshandlung, die in religiösen Kontexten anzutreffen sind, darunter die biblisch vorgeschriebene körperliche Züchtigung und der Glaube an die Notwendigkeit, den "Willen" von Kindern zu brechen; das Einschüchtern von Kindern in den Glauben und andere Formen der emotionalen Misshandlung wie Verschmähung, Isolierung und Vorenthaltung von Liebe; pädophiler Missbrauch durch religiöse Autoritäten und das Versagen religiöser Organisationen, die Opfer zu unterstützen und die Täter zu bestrafen; und religiös motivierte medizinische Vernachlässigung bei schweren gesundheitlichen Problemen.
In einem abschließenden Kapitel wirft Heimlich Fragen zu den Rechten von Kindern auf und schlägt Änderungen in der gesellschaftlichen Haltung und eine bessere Gesetzgebung vor, um Kinder vor Schaden zu schützen. Heimlich erkennt zwar an, dass Religion für viele junge Menschen eine Quelle des Trostes, der Kraft und der Inspiration sein kann, doch er legt überzeugend dar, dass die Misshandlung von Kindern unter dem Deckmantel der Religion unabhängig von der religiösen oder weltlichen Orientierung niemals gerechtfertigt werden kann und nicht toleriert werden sollte.