
In the Antarctic Circle
Diese Sammlung befasst sich mit Fragen der Identität zweier Menschen, die sich in einer ungewöhnlichen Landschaft wiederfinden. In hybriden, erzählenden Prosagedichten versuchen Hank und ein namenloser Erzähler, sich in ihrer Beziehung zurechtzufinden und ihre Identitäten in einer Landschaft zu verstehen, die ihnen fast nichts bietet. Der Kontinent scheint zunächst leer zu sein, doch im Vakuum der Antarktis entsteht etwas. Das Geschlecht des Erzählers springt und wechselt, und die Selbstwahrnehmung der Figuren entwickelt sich zu einer Art Horror. Dennis James Sweeneys Gedichte befassen sich mit der Fülle der Leere und zeigen die Versuche, zu lieben und zu wachsen, wenn man von einer weißen und eisigen Landschaft umgeben ist, die unendlich zu sein scheint.
Der Raum dieser Gedichte ist etwas anderes als die Antarktis der wissenschaftlichen Erforschung, der eisige Außenposten, der so lange als männliches Versuchsfeld für Polarforscher gedient hat. Es ist die Antarktis der häuslichen Disharmonie, der Liebe inmitten der Einsamkeit, wo sich zwei Menschen in der unveränderlichen Weite am Ende der Welt begegnen.
In the Antarctic Circle ist der Gewinner des Autumn House Press 2020 Rising Writer Prize in Poetry.