Bewertung:

Das Buch wird vor allem wegen seines fesselnden Schreibstils geschätzt, der an Jim Corbetts Werke erinnert und bei Naturliebhabern Nostalgie hervorruft. Einige Leser kritisieren jedoch, dass es Corbetts tatsächliches Leben nicht authentisch wiedergibt und eher ein fiktionaler Bericht ist.
Vorteile:⬤ Fesselnd und gut geschrieben
⬤ weckt Nostalgie für Jim Corbetts Stil
⬤ anschauliche Beschreibungen des Dschungels
⬤ unterhaltsam für Naturliebhaber
⬤ fesselnde Erzählung.
⬤ Es handelt sich nicht um eine Biografie
⬤ es fehlt eine faktische Grundlage für Jim Corbetts Leben
⬤ einige Leser haben das Gefühl, dass es sich um einen fiktiven Bericht handelt, der Corbetts Vermächtnis schmälert
⬤ aufgrund des Titels wird es als ausbeuterisch empfunden
⬤ hochpreisig.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
In the Jungles of the Night
Wer war der echte Jim Corbett? Ein Jäger, der marodierende Tiger und Leoparden aufspürte. Ein Naturforscher, der die Sprache des Dschungels beherrschte.
Einer der ersten Wildtierfotografen, der Bilder von großen Raubtieren in ihrem natürlichen Lebensraum einfing. Ein Naturschützer, der die ersten Warnungen über Indiens schwindendes Naturerbe aussprach. Eine Legende, deren Wissen über die Wälder Indiens und die Vögel und Tiere, denen er begegnete, unübertroffen war.
Seine Bestseller über Shikar und Dschungelkunde haben Generationen von Wildtierliebhabern inspiriert.
Vieles in Corbetts Leben bleibt rätselhaft, obwohl zwei Biographien über ihn geschrieben wurden und er Gegenstand mehrerer Filme war. In diesem Roman sehen wir Jim zunächst als vierzehnjährigen Jungen, der in Nainital aufwächst und sich den Dämonen stellt, die die Bergstation, in der er geboren wurde, heimsuchen.
Im zweiten Teil des Buches jagt er den Menschenfresser von Mayaghat, eine Tigerin, die in den Arbeitslagern am Fuße des Kumaon-Gebirges ihr Unwesen treibt, wo die Wälder abgeholzt werden, um sie für die indische Eisenbahn zu nutzen. Der letzte Abschnitt des Romans führt uns nach Kenia, wo sich Corbett nach 1947 niederließ und die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Wir sehen diesen komplexen und doch einfachen Mann in verschiedenen Phasen seines Lebens und werden Zeuge seiner verborgenen Ängste und Sehnsüchte.
Seine persönlichen Beziehungen zu Familie und Freunden, Gefährten und Fremden, Dorfbewohnern und Vizekönigen waren allesamt von einem bodenständigen Mitgefühl geprägt, das ihn von anderen Figuren des britischen Raj unterschied. Im Laufe des Romans werden die Verletzlichkeit, der Mut und die Integrität von Jim Corbett deutlich. Im Dschungel der Nacht wird Corbetts zahlreiche Fans überraschen und erfreuen und neue Leser anziehen, die seine Bücher noch nicht kennen.