Bewertung:

Der Roman ist gut geschrieben, mit lyrischen, lebendigen Beschreibungen, die den Leser in die Welt des Zweiten Weltkriegs versetzen. Während viele die Tiefe der Charaktere und den poetischen Stil schätzen, gibt es Kritik an der Struktur, der unzusammenhängenden Erzählung und dem Fehlen einer klaren erzählerischen Richtung. Einige Leserinnen und Leser fanden das Buch aufgrund seiner einzigartigen Perspektive auf den Krieg fesselnd, während andere das Gefühl hatten, dass es zu weit von ihren Erwartungen abweicht.
Vorteile:⬤ Exquisit geschrieben mit poetischer, anschaulicher Sprache.
⬤ Lebendige Schilderung der Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs, insbesondere in Nordafrika und Sizilien.
⬤ Starke Charakterisierung und emotionale Tiefe.
⬤ Einzigartige Perspektiven auf menschliche Erfahrungen im Krieg.
⬤ Fesselnde und mitreißende Erzählung, die ein Gefühl für Ort und Stimmung vermittelt.
⬤ Unzusammenhängende Erzählung, die den Leser verwirren kann.
⬤ Einige Figuren sind unterentwickelt oder haben keinen klaren Bezug zur Haupthandlung.
⬤ Keine geradlinige Kriegsgeschichte, was Leser, die eine lineare Handlung erwarten, enttäuschen könnte.
⬤ Strukturelle Schwächen, einige Handlungsstränge bleiben ungelöst oder zweideutig.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
In the Wolf's Mouth
In the Wolf's Mouth spielt in Nordafrika und Sizilien am Ende des Zweiten Weltkriegs und folgt den verpfuschten Befreiungsversuchen der Alliierten, die die Nazis nach Norden zum italienischen Festland jagen. Der Roman konzentriert sich auf die Erlebnisse zweier junger Soldaten - Will Walker, ein englischer Feldsicherheitsoffizier, der ehrgeizig ist, die Ereignisse zu meistern und zu gestalten, und Ray Marfione, ein italienisch-amerikanischer Infanterist mit großen Augen - und enthält einige der besten Kriegsgeschichten der letzten fünfzig Jahre. Die Unmittelbarkeit von Adam Foulds' Prosa ist unheimlich und unvergesslich, da sie die brutale, stümperhafte Ungenauigkeit des Krieges beredt beschreibt.
Das Buch erforscht auch die Kontinuität des organisierten Verbrechens in Sizilien durch die Augen zweier Männer - Angil, einem jungen Schäfer, und Cir Albanese, einem lokalen Mafioso. Diese Männer tauchen im Prolog und in den erschreckenden Schlusskapiteln des Buches auf und machen deutlich, dass die Mafia schon vorher da war und immer noch da ist, wobei das Gemetzel des Krieges nur eine vorübergehende Ablenkung ist.
Im Maul des Wolfes ist eine außergewöhnliche Wiederauferstehung gelungen, die den Menschen, die in der Geschichtsschreibung verloren gegangen sind, ihre Menschlichkeit zurückgibt.