Bewertung:

No Crying in the Operating Room (Kein Weinen im Operationssaal) von Cecily Wang ist ein eindringliches Erinnerungsbuch, das den Weg der Autorin von der Unzufriedenheit mit der konventionellen Medizin hin zu einer sinnvollen Arbeit im Rahmen globaler humanitärer Bemühungen beschreibt. In lebendigen Erzählungen schildert Wang ihre Erfahrungen als Missionsärztin in Krisengebieten, wobei sie den emotionalen Tribut ihrer Arbeit erkundet und gleichzeitig die Komplexität der Gesundheitsversorgung in verschiedenen Kontexten aufzeigt.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und bietet einen fesselnden Einblick in das Leben der Autorin und ihre Erfahrungen als humanitäre Ärztin. Es verbindet persönliche Anekdoten mit breiteren sozio-politischen Zusammenhängen, was es nachvollziehbar und fesselnd macht. Die Leserinnen und Leser schätzen Wangs Mitgefühl, ihr Engagement und die tiefe emotionale Verbindung, die sie durch ihre Geschichten herstellt. Das Buch ist für alle empfehlenswert, die sich für globale Gesundheit, humanitäre Bemühungen und persönliches Durchhaltevermögen interessieren.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass es den Memoiren an einigen Stellen an Introspektion und emotionaler Tiefe mangelt. In einigen Kritiken wird der Wunsch nach einer tieferen Reflexion über die Erfahrungen der Autorin geäußert und das Buch mit anderen Werken dieses Genres verglichen. Auch wenn das Buch fesselnd ist, hätten sich einige Leser eine stärkere Auseinandersetzung mit bestimmten Themen gewünscht.
(basierend auf 393 Leserbewertungen)
No Crying in the Operating Room: My Life as an International Relief Doctor, from Haiti, to South Sudan, to the Syrian Civil War A Memoir
Cecily Wang wollte Ärztin werden, um den Menschen so grundlegend wie möglich zu helfen, doch während des Medizinstudiums und der Facharztausbildung wurde sie von diesem Beruf desillusioniert. Erst als sie 2006 an einem internationalen Hilfseinsatz in Haiti teilnahm, fand sie sich in der Medizin wieder, die sie sich ursprünglich vorgestellt hatte.
Sie konnte einem kranken Menschen in großer Not helfen, ohne von Bürokratie und Vorschriften behindert zu werden. Das Einzige, was zählte, war die Gesundheit des Patienten. In den letzten zehn Jahren hat Cecily ihre internationale Arbeit mit Mdecins Sans Frontires (Ärzte ohne Grenzen) und anderen Hilfsorganisationen fortgesetzt.
Sie hat in Haiti und Myanmar, Samoa und Nigeria, im Südsudan und in Syrien Menschen geholfen, die von Erdbeben und Cholera, Hungersnöten und Bürgerkriegen betroffen waren. Dabei ist Cecily bis an ihre emotionalen Grenzen gegangen, hat das Schlimmste und das Beste in der menschlichen Natur erlebt und mehr über sich selbst gelernt, als sie sich je hätte vorstellen können.