Bewertung:

Der Schatten der Sklaverei von Leslie Harris bietet eine eingehende Untersuchung der Geschichte der Schwarzen in New York vom 17. Jahrhundert bis zum Bürgerkrieg, wobei der Schwerpunkt auf ihrem Kampf um Emanzipation und Gleichberechtigung liegt. Es betont das Zusammenspiel von Ethnie und Klasse in ihrem Kampf um Rechte und bietet eine umfassende Analyse verschiedener sozialer Bewegungen im Zusammenhang mit der Gleichberechtigung der Schwarzen.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, informativ und leicht zu lesen und wendet sich sowohl an Wissenschaftler als auch an allgemeine Leser. Es hebt wichtige historische Aspekte hervor, die oft übersehen werden, bietet eine fesselnde Darstellung des Kampfes um Gleichberechtigung und dient als wertvolle Quelle für die Genealogie und das historische Verständnis.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass sich das Buch stark auf Sekundärquellen stützt und es ihm an originalem Primärquellenmaterial mangelt, was seine Tiefe für fortgeschrittene Wissenschaftler einschränken könnte. Es könnte als ein Flickenteppich anderer wissenschaftlicher Arbeiten angesehen werden, was es für diejenigen, die eine strenge akademische Analyse suchen, weniger geeignet macht.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
In the Shadow of Slavery: African Americans in New York City, 1626-1863
Eine neue Ausgabe eines Klassikers, der die wenig bekannte Geschichte der Afroamerikaner in New York City vor der Emanzipation beleuchtet.
Das gängige Verständnis der Geschichte der Sklaverei in Amerika ignoriert fast vollständig die große Reichweite der Institution im Norden. Die Städte des Nordens wurden jedoch von Zehntausenden versklavter Afroamerikaner erbaut - und wurden zu ihrer Heimat -, von denen viele auch nach der Emanzipation als freie Menschen dort leben sollten.
Im Schatten der Sklaverei zeigt die Geschichte der Afroamerikaner in der größten Metropole der Nation, New York City. Leslie M. Harris stützt sich auf Reiseberichte, Autobiografien, Zeitungen, Literatur und Organisationsunterlagen, um frühere Studien zur Rassendiskriminierung zu erweitern. Sie zeichnet den unbestreitbaren Einfluss der Afroamerikaner auf die Klassenunterschiede, die Politik und die Bildung von Gemeinschaften nach, indem sie lebendige Porträts des Lebens und der Bestrebungen unzähliger schwarzer New Yorker bietet. Diese Neuauflage enthält ein Nachwort der Autorin, in dem sie auf die weitere Forschung und die anhaltenden Auseinandersetzungen darüber eingeht, wie die Sklaverei und ihr Erbe gelehrt, in Erinnerung gerufen und von den Regierungen anerkannt werden sollten.