Bewertung:

Anatoli Dobrynins Autobiografie bietet eine ausführliche und offene Perspektive auf die Beziehungen zwischen den USA und der Sowjetunion während des Kalten Krieges und schildert seine Erfahrungen als Botschafter in Washington von 1962 bis 1986. Das Buch wird für seine aufschlussreiche Analyse der politischen Geschichte, der Diplomatie und wichtiger Ereignisse wie der Kubakrise gelobt und vermittelt dem Leser einen Eindruck von der inneren Arbeitsweise und den Gedanken der sowjetischen Führung. In einigen Rezensionen wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Übersetzung unvollkommen sein könnte und einige Abschnitte langweilig sein können.
Vorteile:⬤ Aufschlussreiche Insider-Perspektive auf die amerikanisch-sowjetischen Beziehungen.
⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung, die für ihre Länge erstaunlich fesselnd ist.
⬤ Ausgewogene Darstellung der amerikanischen und sowjetischen Fehler und Erfolge.
⬤ Reichhaltige persönliche Anekdoten und Erfahrungen von Dobrynin, die dem historischen Kontext Tiefe verleihen.
⬤ Empfehlenswert für alle, die sich für politische Geschichte und Diplomatie interessieren.
⬤ Die Übersetzung kann Ungenauigkeiten oder umständliche Formulierungen enthalten.
⬤ Einige Leser fanden das Buch manchmal ermüdend, vor allem, wenn es um Atomwaffenverträge geht.
⬤ Einige Rezensenten waren der Meinung, dass die Darstellung Russlands zu positiv sei und kritische Details über das Sowjetregime fehlten.
⬤ Für manche Leser, die einen intimeren Einblick in die Diplomatie des Kalten Krieges erwarten, bietet das Buch möglicherweise nicht genügend Details hinter den Kulissen.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
In Confidence: Moscow's Ambassador to Six Cold War Presidents
Anatoli Dobrynin kam 1962 nach Washington, D.
C. - mit 43 Jahren der jüngste Mann, der jemals als sowjetischer Botschafter in den Vereinigten Staaten tätig war - und blieb während der Präsidentschaften von Kennedy, Johnson, Nixon, Ford, Carter und Reagan.
Dobrynin wurde zur wichtigsten Verbindung zwischen dem Weißen Haus und dem Kreml, um Ideen auszutauschen, im Geheimen zu verhandeln und Gipfeltreffen zu arrangieren. Dobrynin schreibt anschaulich über Moskau aus der Sicht des Politbüros, aber In Confidence ist vor allem eine Geschichte über Washington auf höchster Ebene.