Bewertung:

Die Memoiren von Amanda Beard enthüllen die Kämpfe und emotionalen Herausforderungen, mit denen eine Meisterschaftsschwimmerin konfrontiert ist, und bieten einen offenen Blick auf ihr Leben außerhalb des Schwimmbeckens. Während es bei den Lesern wegen seiner Ehrlichkeit und Nachvollziehbarkeit Anklang findet, vermissten einige die traditionelle inspirierende sportliche Erzählung und hätten sich eine umfassendere Erforschung ihrer Schwimmkarriere gewünscht.
Vorteile:Das Buch ist brutal ehrlich und inspirierend und bietet eine tiefe emotionale Verbindung für Leserinnen und Leser, die ähnliche Kämpfe mit der psychischen Gesundheit und dem Körperbild haben. Viele schätzen die rohe und ungeschliffene Erzählweise, die einen Einblick in die Realität des Sportlerdaseins und den damit verbundenen Druck gibt. Die Leser lobten Amanda für ihren Mut, ihre Geschichte zu erzählen, die nachvollziehbar ist und denjenigen Trost spendet, die sich mit ihren Erfahrungen allein gelassen fühlen.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser fanden die Abfolge des Buches verwirrend und waren der Meinung, dass Amandas sportliche Leistungen oder die Aufregung des Wettkampfschwimmens nicht genügend im Mittelpunkt stehen. Es gab Kritik an ihrer vermeintlichen Egozentrik und ihrer mangelnden Verantwortlichkeit für ihre Entscheidungen, was zu gemischten Gefühlen gegenüber ihrer Darstellung führte. Außerdem waren einige der Meinung, dass ihre Probleme nicht angemessen angesprochen oder erklärt wurden, so dass sie die Lösung ihrer Probleme in Frage stellten.
(basierend auf 118 Leserbewertungen)
In the Water They Can't See You Cry: A Memoir
In ihren Memoiren, die zu den Bestsellern der New York Times gehören, enthüllt der internationale Schwimmstar Amanda Beard die Wahrheit über das Erwachsenwerden im olympischen Rampenlicht, die Dämonen, mit denen sie auf ihrem Weg kämpfte, und das neu gefundene Glück, das sich als ihr größter Sieg erwies. Im zarten Alter von vierzehn Jahren betrat Amanda Beard bei den Olympischen Spielen in Atlanta mit ihrem Teddybär Harold das Schwimmbecken und verließ es mit zwei Silber- und einer Goldmedaille.
Sie nahm an drei weiteren olympischen Spielen teil, gewann insgesamt sieben Medaillen und machte nebenbei eine lukrative Modelkarriere. Doch trotz ihrer erstaunlichen Karriere und ihres Status als Sexsymbol fühlte sich Amanda ihres Erfolges nicht würdig. Ohne zu wissen, dass sie an einer klinischen Depression litt, verbarg sie ihren Schmerz hinter einem strahlenden Lächeln.
In ihren späten Teenager- und Zwanzigerjahren wurde sie bulimisch, missbrauchte Drogen und Alkohol und begann, sich selbst zu schneiden. Ihr geringes Selbstwertgefühl führte zu toxischen Beziehungen mit hochrangigen Männern aus der Sportwelt.
Niemand, nicht einmal ihre eigenen Eltern und Freunde, wussten von den Turbulenzen, die sie durchmachte. Auf diesen Seiten spricht sie offen über ihre Kämpfe mit Depressionen, den Druck, schlank zu sein, und die ungesunden Beziehungen, die sie mit Liebe verwechselte.
In the Water They Can't See You Cry ist die raue, fesselnde Geschichte einer Frau, die die Kraft gefunden hat, außerhalb des Wassers genauso mutig zu leben wie innerhalb des Wassers.