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Imperialism at Home: Women and the Greek Resistance, 1941-1964
Die implizite Verbindung zwischen weißen Frauen und "den dunklen Ethnien" taucht in der englischen Belletristik des neunzehnten Jahrhunderts immer wieder auf. Imperialism at Home untersucht die metaphorische Verwendung der Ethnie durch drei Schriftstellerinnen des 19.
Jahrhunderts: Charlotte Bront, Emily Bront und George Eliot. Jahrhunderts: Charlotte Bront, Emily Bront und George Eliot. Susan Meyer argumentiert, dass jede dieser Schriftstellerinnen Ethnien als Metapher verwendet, um die Beziehungen zwischen Männern und Frauen in England zu Hause zu erforschen.
In den Romanen von Anthony Trollope und Charles Dickens sowie in der Kultur des 19. Jahrhunderts im Allgemeinen wird der subtile und weniger subtile Vergleich zwischen weißen Frauen und People of Color verwendet, um ihre gegenseitige Unterlegenheit zu suggerieren.
Die Bronte-Schwestern und George Eliot reagierten auf diesen Vergleich, so Meyer, und wandelten ihn für ihre eigenen Zwecke um. Mit Hilfe dieser zentralen Metapher arbeiten diese Schriftstellerinnen ein manchmal umstrittenes Verhältnis zu den etablierten Hierarchien von Ethnie und Geschlecht heraus. Ihre feministischen Impulse in Verbindung mit der Verwendung von Ethnie als Metapher, so Meyer, führen zuweilen zu einer überraschenden, wenn auch nur partiellen Kritik am Imperium.
Anhand der Lektüre von Jane Eyre, Wuthering Heights, The Mill on the Floss, Daniel Deronda und Charlotte Bronts African Juvenilia zeichnet Meyer die ästhetisch und ideologisch komplexe Wirkungsweise der Rassenmetapher nach. Ihre Analyse stützt sich auf die sorgfältige Beachtung textlicher Details und eine gründliche Einarbeitung in die neuere Forschung zum Thema Ethnie sowie Literatur und Imperialismus.