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Empire and Education in Africa; The Shaping of a Comparative Perspective
Empire and Education in Africa fasst einen reichen Fundus an wissenschaftlichen Arbeiten zur Geschichte der Bildung im kolonialen Afrika zusammen.
Es ist ein einzigartiger Beitrag zur Geschichtsschreibung der Bildung in verschiedenen afrikanischen Ländern und ein nützlicher Einstieg für Wissenschaftler, die neu auf dem Gebiet der kolonialen Bildung in Afrika sind. Die Sammlung enthält Fallstudien aus Südafrika, Äthiopien, Madagaskar, Französisch-Westafrika (Afrique Occidentale Fran aise) und Tansania (damals Tanganjika).
Sie ist daher von unschätzbarem Wert für Wissenschaftler, die sich mit der Geschichte des französischen, britischen und deutschen Kolonialismus in Afrika befassen. Das Buch untersucht Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Bildungsansätzen in einem breiten geografischen und chronologischen Rahmen, wobei sich die Kapitel auf den Zeitraum zwischen 1830 und 1950 konzentrieren. In den Kapiteln werden einige zentrale Anliegen der Bildungsgeschichtsschreibung hervorgehoben, die über geografische oder imperiale Grenzen hinausgehen.
Der Text befasst sich mit dem Verhältnis zwischen der Rolle freiwilliger Vereine bei der Bereitstellung von Bildung und staatlicher Bildung. Das Buch befasst sich auch mit "angepasster" Bildung: Welche Art von Bildung war für afrikanische Menschen oder afrikanische Kontexte angemessen, und wie unterschied sich dies in und zwischen kolonialen Kontexten? Schließlich befassen sich viele der Kapitel mit Geschlechterfragen in der kolonialen Bildung und zeigen, wie die Geschlechterfrage im Mittelpunkt des Bildungsangebots in Afrika stand.