Bewertung:

Das Buch von Lori Erickson, „Near the Exit: Travels with the Not-So-Grim Reaper“ (Reisen mit dem Sensenmann) bietet eine einzigartige Perspektive auf den Tod, indem es verschiedene kulturelle Rituale und persönliche Erfahrungen durch eine nachdenkliche und oft humorvolle Brille betrachtet. Obwohl das Buch das schwere Thema der Sterblichkeit anspricht, tut es dies auf eine Weise, die zugänglich, tröstlich und zum Nachdenken anregend ist und die Leser dazu anregt, über ihre eigenen Ansichten und Vorbereitungen in Bezug auf den Tod nachzudenken.
Vorteile:Das Buch ist in einem unterhaltsamen Stil geschrieben, der das Thema Tod nicht morbide, sondern ansprechend macht. Es verbindet Reiseberichte mit Überlegungen zu verschiedenen kulturellen Ritualen, die den Tod umgeben, und bietet so einen reichen Fundus an Einsichten. Ericksons Einsatz von Humor und persönlichen Anekdoten trägt zum Vergnügen und zur Nachvollziehbarkeit des Textes bei. Viele Leserinnen und Leser empfanden das Buch als erhellend und unterstützend, vor allem in Zeiten der persönlichen Trauer.
Nachteile:Manchen Lesern ist es vielleicht unangenehm, über den Tod zu sprechen, oder sie empfinden bestimmte im Buch beschriebene kulturelle Praktiken als herausfordernd oder beunruhigend. Darüber hinaus könnte das Thema diejenigen nicht ansprechen, die leichtere oder weniger ernste Themen bevorzugen, da es eine tiefe Reflexion über die Sterblichkeit beinhaltet.
(basierend auf 65 Leserbewertungen)
Near the Exit: Travels with the Not-So-Grim Reaper
Ein idealer Leitfaden, um sich dem Unvermeidlichen zu stellen. Vorwort Rezensionen
Nach dem unerwarteten Tod ihres Bruders und dem Einzug ihrer Mutter in eine Demenzeinrichtung fühlte sich die spirituelle Reiseschriftstellerin und bischöfliche Diakonin Lori Erickson zu einer neuen Aufgabe berufen: dem Tod mit dem Auge einer Touristin und dem Herzen einer Pastorin zu begegnen. In einer Mischung aus Memoiren, Spiritualität und Reisen untersucht Near the Exit, wie Kulturen dem Tod begegnen und begegnet sind, vom ägyptischen Tal der Könige und den Maya-Tempeln über einen Scheiterhaufen in Colorado und die Feierlichkeiten zum Tag der Toten bis hin zu Maori-Siedlungen und Friedhöfen, die von Touristen besucht werden.
Erickson reflektiert über die Sterblichkeit, wie wir sie vermeiden, wie wir mit ihr umgehen und wie wir das Leben wertvoller machen, indem wir sie akzeptieren - an Orten, die so weit weg sind wie Neuseeland und so nah wie das Pflegeheim um die Ecke. Auf ihrem persönlichen Weg und auf ihren Reisen zeigt uns Erickson, dass eines der lebensbejahendsten Dinge, die wir tun können, darin besteht, den Tod einzuladen, mitzufahren.