Bewertung:

Das Buch bietet eine nachdenklich stimmende, humorvolle und unterhaltsame Erkundung der 1970er Jahre mit Schwerpunkt auf politischer Paranoia und Verschwörungstheorien. Es behandelt zwar wichtige politische Ereignisse und Persönlichkeiten aus dieser Zeit, insbesondere Nixon, konzentriert sich aber hauptsächlich auf die erste Hälfte des Jahrzehnts. Der Leser schätzt die aufschlussreiche Analyse, bemerkt aber gelegentliche strukturelle Probleme und einen Mangel an Berichterstattung über spätere Ereignisse in diesem Jahrzehnt.
Vorteile:⬤ Nachdenklich stimmend, unterhaltsam und witzig
⬤ bietet einen aufschlussreichen Überblick über die 1970er Jahre, einschließlich interessanter Vergleiche zwischen den USA und Großbritannien
⬤ sehr lesenswert und gut recherchiert
⬤ bietet eine faszinierende Darstellung politischer Persönlichkeiten und Ereignisse
⬤ regt zum kritischen Nachdenken über Verschwörungstheorien an.
⬤ Einige Kapitel wirken durch transatlantische Sprünge unzusammenhängend
⬤ die Überbetonung von Nixon und paranoiden Themen kann vom breiteren historischen Kontext ablenken
⬤ es fehlt die Berichterstattung über wichtige spätere Ereignisse in diesem Jahrzehnt
⬤ einige Leser finden es oberflächlich und mit voreingenommenen Informationen gefüllt.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Strange Days Indeed - The Golden Age of Paranoia
Wenn die 1960er Jahre ein wildes Wochenende und die 1980er Jahre ein hektischer Tag im Büro waren, dann waren die 1970er Jahre ein langer Sonntagabend im Winter, an dem es kalte Reste zum Abendessen gab und jeden Moment ein Stromausfall zu erwarten war.
' Ein atemberaubend brillanter Bericht darüber, wie die siebziger Jahre von Massenparanoia geprägt waren, erzählt mit Francis Wheens wunderbar scharfem Sinn für das Absurde.