Bewertung:

Das Buch ist eine Sammlung von Reden und Schriften des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus, in denen er seine Einsichten zu einer Reihe globaler Themen darlegt, wobei der Schwerpunkt auf dem ökumenischen Dialog, den Menschenrechten und der interreligiösen Zusammenarbeit liegt. Der Herausgeber, John Chryssavgis, stellt Bartholomäus als bedeutende globale religiöse Führungspersönlichkeit vor, die sich für Frieden und Einheit zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen und Gemeinschaften einsetzt.
Vorteile:Das Buch enthält bisher nicht übersetzte Werke des Patriarchen, bietet einen umfassenden Überblick über seine Rolle in der globalen Führung und behandelt wichtige Themen wie Menschenrechte, interreligiöser Dialog und Friedensförderung. Der Herausgeber bietet eine gut gegliederte Struktur mit einer durchdachten Einführung, die das Verständnis für die Beiträge des Patriarchen zur Ökumene fördert. Der Text wird als spirituell tiefgründig und zugänglich beschrieben.
Nachteile:Einige Leser könnten die umfangreichen Hintergrundinformationen über das Leben des Patriarchen und den geopolitischen Kontext zwar als informativ empfinden, doch könnten sie von den Hauptthemen ablenken. Darüber hinaus könnte der akademische Charakter einiger Abschnitte den allgemeinen Lesern, die eine einfachere Erzählung suchen, nicht gefallen. Die Komplexität der Themen könnte dem Leser ein gewisses Maß an Vertrautheit mit religiösen und politischen Fragen abverlangen.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
In the World, Yet Not of the World: Social and Global Initiatives of Ecumenical Patriarch Bartholomew
Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus spricht zu einer modernen Welt über Menschenrechte, religiöse Toleranz, internationalen Frieden, Umweltschutz und vieles mehr. In der Welt, aber nicht von der Welt ist eine Auswahl wichtiger Ansprachen und bedeutender Botschaften sowie öffentlicher Erklärungen Seiner Allheiligkeit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios, des ersten unter Gleichen und geistlichen Oberhauptes der 300 Millionen orthodoxen Christen weltweit. Der Patriarch predigt ebenso gern über das spirituelle Erbe der orthodoxen Kirche wie er sich für gesellschaftspolitische Themen seines unmittelbaren kulturellen Umfelds einsetzt und für Respekt gegenüber dem Islam oder für den globalen Frieden betet. Wie aus den Dokumenten hervorgeht, war die Amtszeit des Ökumenischen Patriarchen von interorthodoxer Zusammenarbeit, interchristlichem Dialog und interreligiöser Verständigung geprägt. Er hat mehr Reisen unternommen als jeder andere orthodoxe Patriarch in der Geschichte und ist mit zahlreichen kirchlichen und staatlichen Würdenträgern zu offiziellen Besuchen zusammengetroffen. Als Bürger der Türkei und Anführer einer christlichen Minderheit in einem überwiegend muslimischen Land verfügt der Ökumenische Patriarch Bartholomäus aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen über eine einzigartige Perspektive in Bezug auf religiöse Toleranz und interreligiösen Dialog.
Diese Dokumente stammen aus seiner herausragenden Führungsrolle als wichtigstes geistliches Oberhaupt der orthodoxen christlichen Welt und als transnationale Persönlichkeit von globaler Bedeutung - einflussreiche Rollen, die jeden Tag wichtiger werden. Die Schriften, die hier zum ersten Mal veröffentlicht werden, zeigen den Ökumenischen Patriarchen als Brückenbauer und Friedensstifter. Einer seiner Leitsprüche lautet: Krieg im Namen der Religion ist Krieg gegen die Religion. In den vergangenen achtzehn Jahren hat sich der Ökumenische Patriarch Bartholomäus mit Vorliebe den schwierigsten Problemen in der Welt zugewandt - dem tiefen und zunehmenden Misstrauen zwischen Ost und West, dem Verfall und der zunehmenden Zerstörung der natürlichen Umwelt sowie den scharfen Trennungen zwischen den verschiedenen christlichen Konfessionen und den unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften - sei es auf religiöser, rassischer oder kultureller Ebene. Er betrachtet es als eine vorrangige Verpflichtung seines geistlichen Dienstes, ein Diener der Versöhnung zu sein. Dieses Buch offenbart den mächtigen Einfluss einer geistlichen Einrichtung aus der einzigartigen Perspektive eines christlichen Führers, der in der Welt und doch nicht von der Welt ist.
Einige der behandelten Themen: o Glaube und Freiheito Rassismus und Fundamentalismus Gegenseitiger Respekt und Toleranzo Ökologie und Armuto Menschenrechte und Freiheito Rassendiskriminierung und religiöse Diskriminierungo Kirche und Staato Terrorismus und Korruptiono Gewissensfreiheito Europa, Türkei und die Welto Religion und Politiko Christen und Muslimeo Christen und Juden.