Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde und informative Erkundung des Gehirns, wobei der Schwerpunkt auf Menschen im Koma und im vegetativen Zustand liegt. Die Leser loben die Fähigkeit des Autors, komplexe Themen auf eine zugängliche Weise zu präsentieren, die mit Hoffnung und persönlichen Geschichten gefüllt ist, die emotional ansprechen. Das Buch ist sowohl ein wissenschaftliches Hilfsmittel als auch eine Quelle der Motivation für alle, die sich für Neurowissenschaften interessieren.
Vorteile:⬤ Informativer und ansprechender Schreibstil.
⬤ Zugängliche Erklärungen zu komplexen Themen.
⬤ Persönliche Geschichten und Fallstudien, die die Erzählung bereichern.
⬤ Bietet Hoffnung und Einblicke in Hirnverletzungen und Genesung.
⬤ Motivierend für Studenten und Fachleute der Neurowissenschaften.
⬤ Bietet eine neue Perspektive auf Bewusstsein und Hirntrauma.
⬤ Einige Leser könnten die Thematik als emotional herausfordernd oder beunruhigend empfinden.
⬤ Bestimmte Themen können trotz der verständlichen Sprache für manche Laien komplex sein.
(basierend auf 77 Leserbewertungen)
Into the Gray Zone: A Neuroscientist Explores the Mysteries of the Brain and the Border Between Life and Death
In dieser „fesselnden Lektüre, die Memoiren mit wissenschaftlichen Erklärungen verbindet“ (Nature), enthüllt ein weltbekannter Neurowissenschaftler, wie er gelernt hat, mit Patienten im Wachkoma oder in der „Grauzone“ zu kommunizieren, und - was noch wichtiger ist - er erklärt, was diese Interaktionen uns über die Funktionsweise unseres eigenen Gehirns verraten.
„Lebendig, emotional und zum Nachdenken anregend“ (Publishers Weekly), führt Into the Gray Zone die Leser an den Rand einer schillernden, demütigenden Grenze in unserem Verständnis des Gehirns: die so genannte ‚Grauzone‘ zwischen vollem Bewusstsein und Hirntod. Menschen, die sich in dieser Grauzone befinden, haben traumatische Hirnverletzungen erlitten oder sind Opfer von Schlaganfällen oder degenerativen Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson. Viele von ihnen nehmen die Außenwelt nicht mehr wahr, und ihre Ärzte halten sie für unfähig zu denken. Aber eine beträchtliche Anzahl - bis zu zwanzig Prozent - erlebt etwas anderes: einen intakten Geist, der in einem geschädigten Gehirn und Körper umherschwebt. Adrian Owen, ein Experte auf diesem Gebiet, leitete ein Team, das im Jahr 2006 diese verlorenen Menschen entdeckte und damit Medizingeschichte schrieb. Wissenschaftler, Mediziner und Philosophen haben gerade erst begonnen, sich mit den Auswirkungen auseinanderzusetzen.
Nach Owens aufregender medizinischer Entdeckungsreise stellt Into the Gray Zone einige schwierige und erschreckende Fragen, wie zum Beispiel: Wie ist das Leben für diese Patienten? Was können ihre Familien und Freunde tun, um ihnen zu helfen? Welche ethischen Konsequenzen ergeben sich für religiöse Organisationen, Politiker, die Bewegung „Recht auf Sterben“ und sogar für Versicherer? Und, was vielleicht am interessantesten ist: Sind wir bei der Definition eines lebenswerten Lebens zu sehr auf das Körperliche fixiert und legen nicht genug Wert auf die Kraft der Gedanken? Was macht ein befriedigendes Leben wirklich aus?
„Die Zeugnisse von Menschen, die aus der Grauzone zurückgekehrt sind, beschwören die Geheimnisse des Bewusstseins und der Identität mit ungeheurer Kraft herauf“ (The New Yorker). In diesem Buch geht es um den Unterschied zwischen einem Gehirn und einem Geist, einem Körper und einer Person. Into the Gray Zone ist „ein faszinierendes Memoir... liest sich wie ein Thriller“ ( Mail on Sunday ).