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In Extremis: Are the Passengers Safe?
Der Untergang der Andrea Doria am 25. Juli 1956 war verheerend, denn das Schiff verkörperte das pulsierende Herz und die Seele des italienischen Erbes und seines Volkes.
Der Untergang markierte das Ende des Ozeandampfers als wichtiges Transportmittel für die Überquerung der Ozeane. Innerhalb eines Jahres nach dieser Tragödie wurden transozeanische Flüge routinemäßig eingeplant. Die Zerstörung von Italiens schönem maritimen Kronjuwel durch die Stockholm hatte Auswirkungen auf die ganze Welt.
Was war wirklich die Ursache für die Kollision zwischen der Andrea Doria und der Stockholm vor Nantucket in jener nebligen Nacht des 25. Juli? Es folgten Jahre der Kontroverse.
War es neblig oder klar? Wie konnten zwei mit Radar ausgestattete Schiffe kollidieren? War die Annäherung der Schiffe rechts an rechts (Steuerbord an Steuerbord) oder links an links (Backbord an Backbord)? Warum endete eine New Yorker Untersuchung so schnell mit einer außergerichtlichen Einigung? Wie konnten falsche Anschuldigungen, Vorurteile und Bücher wie „Collision Course“ die Fakten verdunkeln? Warum wurde Kapitän Calamai von der Andrea Doria zum Sündenbock für die Kollision? In Extremis ist eine sachliche Darstellung dieser Katastrophe, die nicht nur diese Fragen beantwortet, sondern auch den fatalen Fehler der Stockholm aufzeigt. Anders als die Titanic wurde sie zur größten Seenotrettung der Geschichte.