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Watching in Tongues: Multilingualism on American Television in the 21st Century
Dieses Buch untersucht Ideen und Fragen im Zusammenhang mit Sprechern von Zweitsprachen (L2) und dem Gebrauch von L2, wie sie im amerikanischen Fernsehen dargestellt werden. Es untersucht viele Beispiele von Fernsehdarstellungen von L2-Sprechern und L2-Gebrauch, die in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts gesammelt wurden. Das Buch ist in vier Abschnitte mit jeweils drei Kapiteln unterteilt.
"Humor und Mord" befasst sich mit zwei Aspekten der Einbeziehung von L2-Sprechern und der Verwendung von L2 im Fernsehen: Der Einsatz von L2-Sprechern oder Sprechern, die dargestellt werden, um auf verschiedene Weise Humor zu erzeugen, insbesondere durch Fehlkommunikation oder Missverständnisse, und der Einsatz von L2-Wissen zur Lösung von Verbrechen im Genre der Kriminal-/Polizeiverfahren. Der Abschnitt beschreibt die Gründe für diese Phänomene, wie sie funktionieren und welche Botschaften sie den Zuschauern vermitteln. "Sprachenlernen" untersucht, wie der Spracherwerb von Erwachsenen und Kindern im amerikanischen Fernsehen dargestellt und falsch wiedergegeben wird, wobei realistische und nicht realistische Darstellungen analysiert werden. "Subtitles and Stereotypes" (Untertitel und Stereotypen) untersucht die Art und Weise, in der L2-Sprecher im Fernsehen oft negativ dargestellt werden und ihre Darstellung auf Stereotypen beruht. Diese Arbeit untersucht insbesondere die Rolle, die Untertitel dabei spielen, die Zuschauer zu solchen Schlussfolgerungen zu verleiten. Dabei wird die Idee der sprachlichen Unterordnung verwendet, ein Prozess, der nicht standardisierte Sprache abwertet, während die Normen und Überzeugungen der dominanten Gruppe bestätigt werden. Es wird auch untersucht, wie Stereotypen manchmal verwendet werden, um negative Sichtweisen auf L2-Sprecher zu untergraben. "Language Attitudes and Mediation" (Spracheinstellungen und Vermittlung) bewertet Darstellungen von Zweitsprachen, die als Mittel der Vermittlung eingesetzt werden, sowohl in historischer als auch in satirischer Hinsicht, sowie die Gefühle, die diese Darstellungen bei den Zuschauern hervorrufen.
Kurz gesagt, diese Arbeit stellt Fragen, die bisher noch nicht über den L2-Gebrauch im Fernsehen gestellt wurden, und sie liefert Antworten, die nicht nur Licht auf Fragen der Darstellung des Sprachenlernens und des Sprachgebrauchs werfen, sondern auch ein Objektiv darstellen, durch das die amerikanische Gesellschaft als Ganzes verstanden werden kann.