
Indigenous Multilingualism at Warruwi: Cultivating Linguistic Diversity in an Australian Community
In diesem Buch wird die Rolle der Sprache in der Warruwi Community, einer abgelegenen indigenen Siedlung im Norden Australiens, untersucht. Es untersucht, wie der Sprachgebrauch und die Vorstellungen der Menschen über Sprache in das zeitgenössische indigene Leben dort eingebettet sind.
Mit Hilfe eines ethnografischen Ansatzes untersucht das Buch, was Sprache in Warruwi im Kontext der Geschichte der Gemeinschaft, der laufenden sozialen und politischen Veränderungen und der anhaltenden Bedeutung der Traditionen der Vorfahren bedeutet. Kinder, die in Warruwi aufwachsen, lernen immer noch viele kleine indigene Sprachen zu sprechen. Dies ist nicht nur im australischen Kontext bemerkenswert, wo viele indigene Sprachen nicht mehr gesprochen werden, sondern auch weltweit, da diese Art der Mehrsprachigkeit in kleinen Sprachen nur noch in einigen wenigen verbliebenen Gebieten existiert. Die Art und Weise, wie die Menschen in Warruwi viele Sprachen in ihrem täglichen Leben verwenden, zeigt, wie ein hohes Maß an sprachlicher Vielfalt in einer kleinen Gemeinschaft erhalten werden kann.
Diese detaillierte Studie über die Entstehung sprachlicher Vielfalt ist für die Soziolinguistik, die linguistische Typologie, die historische Linguistik und die evolutionäre Linguistik von Bedeutung. Ganz allgemein richtet sich dieses Buch an Linguisten, Anthropologen und alle, die sich für das zeitgenössische Leben der australischen Ureinwohner interessieren.