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Indigenous DC: Native Peoples and the Nation's Capital
Washington, DC, ist indianisches Land, aber indigene Völker werden in der nationalen Erzählung der Vereinigten Staaten oft nicht erwähnt und in der Hauptstadt ausgelöscht. Um diesen Mythos der Unsichtbarkeit zu korrigieren, beleuchtet Indigenous DC die oft übersehenen Beiträge von Stammesführern und Politikern, Künstlern und Aktivisten zur reichen Geschichte des District of Columbia und ihre Spuren - die manchmal in physischen Darstellungen festgehalten werden und manchmal nur durch mündliche Überlieferungen weiterleben - an diesem Ort.
Inspiriert von der preisgekrönten Public History Mobile App und dem dekolonialen Kartierungsprojekt Guide to Indigenous DC der Autorin Elizabeth Rule, bringt dieses Buch die Ureinwohner, die den District als ihr traditionelles Territorium bezeichnen, die vielfältige indigene Diaspora, die sich hier niedergelassen hat, und das Land selbst in einem erzählerischen Bogen zusammen, der deutlich macht, dass alles Land indigenes Land ist. Die Anerkennung, dass DC ein indigener Raum ist, fügt die indigene Perspektive in die nationale Erzählung ein und öffnet die Tür für zukünftige Möglichkeiten indigener Ermächtigung und Souveränität.
Dieses wichtige Buch ist eine wertvolle und informative Quelle sowohl für die regionale Geschichte von Washington, DC, als auch für die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner.