Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Geschichte des Indy 500 und richtet sich an echte Fans des Rennens. Während viele Leser die umfangreichen Informationen und die dargestellte Geschichte zu schätzen wissen, finden einige den Schreibstil verwirrend und ermüdend, mit einem Mangel an Fokus auf wichtige Ereignisse außerhalb der Kurven.
Vorteile:Bietet detaillierte Geschichte und umfangreiche Informationen über das Indy 500, richtet sich an echte Fans und bietet interessante Leckerbissen, die selbst sachkundige Leser vielleicht nicht kennen.
Nachteile:Der Schreibstil kann verwirrend und ermüdend sein, so dass manche Leser Mühe haben, bei der Sache zu bleiben. Der Schwerpunkt liegt auf bestimmten Aspekten (wie den Kurven) und geht auf Kosten bemerkenswerter Ereignisse und Momente des Rennens, und die Erzählung springt häufig.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Indy: The Race and Ritual of the Indianapolis 500, Second Edition
In einer Nation, die das Automobil wegen seiner Freiheit, seines Stils und seines Status verehrt, ist das Indianapolis 500, das siebenundachtzig Mal am oder in der Nähe des Memorial Day ausgetragen wurde, ein jährlicher Ritus, der die Liebe der Amerikaner zur Geschwindigkeit feiert. Indy erzählt von den Fahrern (677 Männer und 3 Frauen), die in den letzten fünfundneunzig Jahren nach Indianapolis gefahren sind, um ihre Träume zu verwirklichen und dabei ihr Leben aufs Spiel zu setzen.
Er hebt die Gesichter in der Menge hervor: hart arbeitende Amerikaner, unbedeutende Berühmtheiten, Nutten, Filmstars, Torpedobrecher und fünf amerikanische Präsidenten. Terry Reed konzentriert sich in seiner Erzählung auf die vier Viertelmeilen langen Kurven der Rennstrecke, die jeweils Schauplatz von Triumphen (einschließlich derer von mehrfachen Siegern wie Billy Vukovich, A. J.
Foyt und Helio Castroneves), grausamen Todesfällen (mindestens sechsundsechzig, darunter drei nicht miteinander verwandte Männer mit demselben ungewöhnlichen Nachnamen, die in derselben Kurve, aber in verschiedenen Jahrzehnten starben) und bizarren Heldentaten (wie der französische Fahrer Sans Souci, der während des Indy 500 von 1913 Champagner trank und trotzdem gewann) waren. Reed untersucht auch die Verbindung von Rennsport und Luftfahrt in Indy (dem Fliegerass des Ersten Weltkriegs, Eddie Rickenbacker, gehörte einst die Rennstrecke) und die Auswirkungen solcher Kräfte wie Rassentrennung, Geschlechterpolitik, Essen, Modeerscheinungen, Publicity-Stunts, Weltklasse-Partys und geschmacklose Popkultur auf die Veranstaltung.
Indy nimmt den Leser mit auf eine unterhaltsame, rasante Fahrt durch die Geschichte eines der berühmtesten Rennen der Welt und eines der heiligsten Rituale Amerikas. Es ist der endgültige Bericht über das Kronjuwel des amerikanischen Motorsports.