Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Untersuchung der Rolle der Geheimdienste für die nationale Sicherheit und die Entscheidungsfindung in den USA. Es erörtert die historische Leistung der CIA und plädiert für einen Kulturwandel innerhalb des Dienstes, um die Effektivität zu verbessern. Codevilla kritisiert das Versagen der Nachrichtendienste in der Vergangenheit und betont die strategische Bedeutung des Verständnisses verschiedener globaler Kulturen und der Komplexität der Staatskunst.
Vorteile:⬤ Umfassende und akribisch recherchierte Darstellung der amerikanischen Geheimdienstgemeinschaft.
⬤ Bietet kritische Einblicke in die Leistung der CIA und die Notwendigkeit einer internen Reform.
⬤ Der Autor ist sachkundig und verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Geheimdienstbereich, die eine solide Grundlage für seine Argumente bilden.
⬤ Hebt wesentliche Aphorismen hervor, die für das Verständnis aktueller nachrichtendienstlicher Fragen relevant bleiben.
⬤ Das Buch ist schonungslos kritisch, was einigen Lesern als zu hart erscheinen mag.
⬤ Einige Diskussionen mögen veraltet erscheinen, da das Buch vor bedeutenden Ereignissen wie dem 11. September geschrieben wurde, was seine Anwendbarkeit auf aktuelle nachrichtendienstliche Herausforderungen möglicherweise einschränkt.
⬤ Wer eine ausgewogene Perspektive auf die Erfolge und Misserfolge der Nachrichtendienste sucht, wird von der Erzählung möglicherweise nicht ganz überzeugt.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Angelo Codevilla, Senior Research Fellow an der Hoover Institution, analysiert das amerikanische Geheimdienstnetzwerk und kommt in dieser "meisterhaften Untersuchung des Bereichs" (Publishers Weekly) zu dem Schluss, dass die amerikanischen Geheimdienstbemühungen hoffnungslos veraltet sind.
Basierend auf jahrelanger Forschung und Erfahrung in der Arbeit innerhalb des amerikanischen Geheimdienstnetzwerks argumentiert Angelo Codevilla, dass die Geheimdienstbemühungen der Regierung der Nation überholt und nicht schlüssig sind.
Codevilla vertritt die Ansicht, dass die Entwicklung der amerikanischen Nachrichtendienste seit dem Vietnamkrieg und dem Zweiten Weltkrieg sprunghaft und ungeplant verlaufen ist, und stellt neue Anstrengungen vor, die innerhalb des Nachrichtendienstnetzes unternommen werden müssen und zu strategisch ausgerichteten und effektiven Methoden der Informationsbeschaffung führen würden.
Informing Statecraft verbindet die Notwendigkeit erfolgreicher nachrichtendienstlicher Bemühungen mit einer starken Regierung und warnt davor, dass die nachrichtendienstlichen Misserfolge der Vergangenheit im Vergleich zu der Malaise, die die amerikanischen Nachrichtendienste im zwanzigsten Jahrhundert plagte, verblassen werden.