Bewertung:

In den Rezensionen zu „Die Inkarnationen“ von Susan Barker wird die komplexe Erzählweise des Buches hervorgehoben, die mehrere frühere Leben der Hauptfigur Wang mit einem Hintergrund der chinesischen Geschichte verbindet. Die Leser loben die phantasievolle Prosa und die Entwicklung der Charaktere, weisen aber auch auf die düsteren Themen des Buches und die allgegenwärtige Negativität hin. Die Erforschung komplexer Beziehungen, insbesondere durch die LGBTQ+-Sichtweise, verleiht dem Buch Tiefe, sorgt aber auch für Unzufriedenheit bei einigen Lesern, die den ständigen Fokus auf Trauma und sexuellen Missbrauch als überwältigend empfinden.
Vorteile:** Exquisiter und poetischer Schreibstil, der lebendige Bilder erzeugt. ** Starke Charakterentwicklung und fesselnde Erzählweise. ** Eine vielschichtige Erforschung der Reinkarnation in verschiedenen historischen Kontexten. ** Faszinierende Charakterisierung und emotionale Tiefe, insbesondere bei der Darstellung von LGBTQ+-Beziehungen. ** Gut recherchierte Darstellung der chinesischen Kultur und Geschichte.
Nachteile:** Dunkler und düsterer Ton, der den Leser deprimieren kann. ** Unangenehme Charaktere und moralische Zweideutigkeit machen es schwer, sich in sie einzufühlen. ** Überbetonung von sexuellen Themen und Gewalt, die einige Leser als übertrieben oder abstoßend empfanden. ** Die Erzählung kann aufgrund ihrer nicht-linearen Struktur verwirrend sein. ** Grammatikalische Fehler und mangelnde Klarheit in Teilen des Textes deuten auf redaktionelle Probleme hin.
(basierend auf 275 Leserbewertungen)
Incarnations
Peking, 2008: Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür, aber während der Taxifahrer Wang durch die verstopften Straßen der Stadt fährt, fühlt er sich kaum lebendig.
Sein Alltagstrott wird jäh unterbrochen, als er im Sonnenschirm seines Taxis einen Brief findet. Jemand beobachtet ihn.
Jemand, der behauptet, sein Seelenverwandter zu sein und ihn schon seit über tausend Jahren zu kennen.