Bewertung:

Das Buch ist eine gründlich recherchierte und reflektierte Analyse des Wandels der katholischen Kirche, insbesondere seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Die Leser beschreiben es als eine kraftvolle und beunruhigende Untersuchung der internen Korruption und des institutionellen Versagens der Kirche, während sie gleichzeitig eine Mischung aus Ehrfurcht und Trauer über das, was verloren gegangen ist, zum Ausdruck bringen.
Vorteile:⬤ Umfangreiche Recherchen und Dokumentationen
⬤ Nachdenklich stimmende und aufschlussreiche Beiträge
⬤ Detaillierte Darstellung des Niedergangs der Kirche
⬤ Persönliche Betrachtungen, die den Leser ansprechen
⬤ Hilfreich für das Verständnis komplexer Themen innerhalb der Kirche
⬤ Gut geschrieben und ansprechend.
⬤ Einige Teile können als verschwörerisch erscheinen
⬤ bestimmte Behauptungen werden als sensationell oder ohne Beweise angesehen
⬤ gelegentliche Trägheit in den Argumenten
⬤ kann bei gläubigen Katholiken Traurigkeit und Desillusionierung hervorrufen
⬤ umstrittene Themen können bei den Lesern gemischte Gefühle hervorrufen.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Among the Ruins: The Decline and Fall of the Roman Catholic Church
Dieser kritische Überblick über die römisch-katholische Kirche seit den entscheidenden Veränderungen, die in den 1960er Jahren durch das Zweite Vatikanische Konzil eingeleitet wurden, zeichnet ein beunruhigendes Bild des Niedergangs und der Korruption. Dr.
Paul L. Williams, ein bekennender tridentinischer oder traditionalistischer Katholik, zeichnet die verschiedenen Faktoren nach, die dazu geführt haben, dass die Kirche in den letzten Jahrzehnten katastrophale Verluste in allen Aspekten ihres Lebens und Gottesdienstes erlitten hat. Williams veranschaulicht den Niedergang mit aufschlussreichen Statistiken, die den krassen Unterschied zwischen der robusten Zahl von Klerikern, Pfarreien, Schulen und aktiven Katholiken im Jahr 1965 und der vergleichsweise mageren Zahl heute zeigen.
Der Autor übt scharfe Kritik an den Päpsten Paul VI., Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus, weil sie die Kirche so weit von ihren traditionellen Lehren weggelenkt haben und es an Aufsicht mangelte, so dass die Korruption sich ausbreiten konnte.
Symptomatisch für dieses Führungsversagen sind die jüngsten Pädophilie-Skandale, die anhaltende finanzielle Korruption, ein schwuler Prostitutionsring innerhalb des Vatikans und strafrechtliche Ermittlungen zu Verbindungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem organisierten Verbrechen. Diese schonungslose Kritik eines hingebungsvollen, lebenslangen Katholiken ist ein Weckruf an alle Katholiken, damit ihre Kirche wieder zu ihrer früheren moralischen Führung und ihrem früheren Einfluss zurückfindet.