
Innovative Methods and Materials in Structural Health Monitoring of Civil Infrastructures
In der Vergangenheit, als Bauwerke noch aus verderblichen Materialien wie Holz bestanden, wurde die Instandhaltung von Häusern, Brücken usw.
als äußerst wichtig für ihre sichere Nutzung und die Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit angesehen. Mit dem Aufkommen von Materialien wie Stahlbeton und Stahl, die eine relativ lange Lebensdauer haben, wurde die regelmäßige und konstante Wartung oft als zweitrangig betrachtet.
Als man erkannte, dass auch bei Bauwerken aus diesen Werkstoffen die Nutzungsdauer ein Ende hat und sich diesem Ende nähert, wurde die Planung der Instandhaltung zu einem wichtigen und nicht zu vernachlässigenden Aspekt. So wurde das Konzept des Structural Health Monitoring (SHM) als multidisziplinäre Methode eingeführt, konzipiert und umgesetzt. Computergestützte Mechanik, statische und dynamische Analyse von Strukturen, Elektronik, Sensoren und neuerdings das Internet der Dinge (IoT) und künstliche Intelligenz (KI) sind erforderlich, aber es ist auch wichtig, neue Materialien zu berücksichtigen, insbesondere solche mit intrinsischen Selbstdiagnoseeigenschaften, und Mess- und Vermessungsmethoden einzusetzen, die für die moderne Geomatik typisch sind, wie z.
B. Satellitenvermessungen und hochentwickelte Laserwerkzeuge.