Bewertung:

Das Buch ist ein persönliches Tagebuch von Colonel Ferington, einer psychiatrischen Krankenschwester der Armee, die in Vietnam diente, und enthält einen intimen Bericht über ihre Erfahrungen während des Krieges. Die Rezensionen heben die emotionale Tiefe und die historische Bedeutung ihrer Beobachtungen hervor, verweisen aber auch auf einige Erwartungen, die nicht erfüllt wurden.
Vorteile:Das Buch wird für seine Authentizität und emotionale Tiefe gelobt und bietet eine einzigartige Perspektive auf den Vietnamkrieg aus der Sicht einer Krankenschwester. Die Rezensenten schätzten den intimen und persönlichen Charakter des Tagebuchs, in dem die Kämpfe und Erfahrungen derjenigen festgehalten werden, die in medizinischen Funktionen dienen. Es wird anerkannt, weil es einen Einblick in den oft übersehenen Beitrag der Krankenschwestern während des Krieges bietet, und viele fanden es als einen bewegenden und aussagekräftigen Bericht.
Nachteile:Einige Leser erwarteten eine ausführlichere Darstellung der praktischen Aspekte der Krankenpflege und der Versorgung der Soldaten, was ihrer Meinung nach nicht der Fall war. Ein Rezensent wies darauf hin, dass die Autorin sich mehr mit philosophischen Überlegungen als mit den tatsächlichen Ereignissen zu befassen schien, was zu dem Gefühl führte, dass der Bericht nicht so „real“ oder geerdet war wie gewünscht.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Off the Record: A Vietnam War Nurse's Journal
Off the Record ist der nicht autorisierte, sich in Echtzeit entfaltende Bericht einer Armeeschwester über ihren einjährigen Einsatz in Vietnam.
Sie hielt ihre Reflexionen innerhalb eines Tages oder sogar innerhalb von Minuten nach den Konflikten und Begegnungen fest und schuf so einen sich nach und nach entfaltenden und fesselnden Bericht. Auch als angehende Fotografin stellt sie ihre privaten Fotos aus dieser Zeit zur Verfügung.
Dieses persönliche Tagebuch zeigt, wie sich Kampfbedingungen, Wetter, kulturelle Unterschiede und soziale Isolation auf die Moral und die individuelle Leistung auswirkten. Ihr Leben und das Leben so vieler anderer - Soldaten, Zivilisten, Kriegsgefangene und Kinder - wurde für immer verloren oder verändert. Dieses fesselnde und bewegende Tagebuch versetzt den Leser in ein vom Krieg zerrissenes Land im Jahr 1967.
Sie setzt sich mit der Art der Verletzungen, dem Muster und der Häufigkeit der Verluste und den Reaktionen der Patienten und des Pflegepersonals auf diese Traumata auseinander. Im Krieg geht es nicht nur um Blut und Eingeweide - es geht um Menschen, die leiden.