Bewertung:

Das Buch wird wegen seiner Gründlichkeit und Tiefe bei der Darstellung der Geschichte der Bahamas hoch geschätzt. Es wird dafür gelobt, dass es ein klares und informatives Bild von der Geschichte und den Bräuchen der Bahamas vermittelt, was es zu einer unverzichtbaren Quelle für das Verständnis des Themas macht. Kritisiert werden jedoch Ungenauigkeiten in bestimmten Details, vor allem in Bezug auf James Maxwell Bowe, wo die Recherchen sorgfältiger hätten ausfallen können.
Vorteile:⬤ Gründlich und gut recherchiert
⬤ sehr informativ
⬤ vermittelt ein klares Bild der bahamaischen Geschichte
⬤ nach historischen Epochen geordnet
⬤ enthält interessante Fotos
⬤ fesselndes Lesematerial.
Enthält einige Ungenauigkeiten in bestimmten historischen Details; erwähnt unzureichende Forschung zu bestimmten Figuren.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Islanders in the Stream: A History of the Bahamian People: Volume Two: From the Ending of Slavery to the Twenty-First Century
Das vorliegende Werk schließt das wichtige und monumentale Unterfangen von Islanders in the Stream: A History of the Bahamian People ab, das die bisher gründlichste und umfassendste Geschichte eines karibischen Landes und seiner Bevölkerung darstellt. Im ersten Band zeichneten Michael Craton und Gail Saunders die Entwicklung einer einzigartigen archipelagischen Nation von den Ureinwohnern bis in die Zeit kurz vor der Emanzipation nach. Dieser lang erwartete zweite Band bietet eine Beschreibung und Interpretation der gesellschaftlichen Entwicklungen auf den Bahamas in den Jahren von 1830 bis heute.
Band zwei gliedert diesen Zeitraum in drei chronologische Abschnitte, die sich zunächst mit den Anpassungen an die Emanzipation durch die ehemaligen Herren und die ehemaligen Sklaven zwischen 1834 und 1900 befassen, gefolgt von einer Studie über den langsamen Prozess der Modernisierung zwischen 1900 und 1973, die eine systematische Untersuchung der Impulse des sozialen Wandels, eine offene Untersuchung der aktuellen Probleme und eine eindringliche, aber einfühlsame Analyse dessen, was die Bahamas und die Bahamaer in der Welt auszeichnet, miteinander verbindet.
Dieses Werk ist ein herausragendes Produkt der Neuen Sozialgeschichte und richtet sich an Bahama-Bewohner, an andere an den Bahamas Interessierte und an Wissenschaftler gleichermaßen. Es verwebt geschickt Verallgemeinerungen und regionale Vergleiche mit besonderen Beispielen, die aus Reiseberichten, Autobiografien, privaten Briefen und der phantasievollen Rekonstruktion offizieller Depeschen und Zeitungsberichte stammen. Das mit zeitgenössischen Fotografien und Originalkarten reichlich illustrierte Buch ist ein Vorbild für künftige Historien ähnlicher kleiner ehemaliger Kolonialstaaten in der Region.