
Institutional Literacies: Engaging Academic It Contexts for Writing and Communication
Informationstechnologien sind zu einem integralen Bestandteil von Schreib- und Kommunikationskursen geworden und prägen die Art und Weise, wie Studierende und Lehrkräfte über ihre Arbeit nachdenken und sie durchführen. Doch allzu oft nehmen Lehrkräfte und andere Bildungsakteure eine passive oder einfach nur reaktive Rolle bei institutionellen Ansätzen im Umgang mit Technologien ein, und das bedeutet, dass sie sich die Chance entgehen lassen, in ihren Abteilungen und auf dem Campus positive Veränderungen herbeizuführen.
Institutional Literacies vertritt die Ansicht, dass Lehrkräfte für Schreiben und Kommunikation sowie Studiengangsleiter bei der Planung, Umsetzung und Erweiterung von Technologieprojekten enger mit IT-Mitarbeitern zusammenarbeiten und sich stärker einbringen sollten. Lehrende müssen sowohl analysieren, wie ihre Institutionen mit Informationstechnologien umgehen, als auch als aktive Universitätsbürger mit einschlägigem Fachwissen auf produktive Weise eingreifen. Um ihnen dabei zu helfen, bietet das Buch eine dreiteilige Heuristik, die die Realität widerspiegelt, dass akademische IT-Einheiten komplex und vielschichtig sind, mit historischen, räumlichen und inhaltlichen Dimensionen.
Es werden sechs Möglichkeiten erörtert, wie Lehrkräfte in die akademische IT-Arbeit an ihren eigenen Einrichtungen eingreifen können: Aufrechterhaltung des Bewusstseins, Nutzung von Systemen und Diensten, Vermittlung für das Publikum, Teilnahme als Nutzerfürsprecher, Arbeit als Designer und Partnerschaft als Forscher. Mit diesen Strategien in der Hand können Lehrende proaktiv dazu beitragen, dass institutionelle IT-Ansätze mit den professionellen Werten und Praktiken von Schreib- und Kommunikationsprogrammen in Einklang gebracht werden.