
International institutions and the power of the EU: How has it been affected by the financial crisis?
Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fach Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,7, Universität Bonn, Sprache: Deutsch: Englisch, Abstract: "Macht verschiebt sich auf globaler Ebene, aber sie tut dies ungleichmäßig über verschiedene Dimensionen." Die Aussage von Giovanni Grevi beschreibt das Phänomen der Machtverschiebung. Solche Verschiebungen gab es im Laufe der Geschichte schon mehrfach.
Aber sie kommen nicht häufig vor und sind oft mit Gewaltanwendung verbunden. Gegenwärtig findet eine Machtverschiebung von den westlichen Industriestaaten, z. B.
von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU), zu den asiatischen Staaten, insbesondere China, statt.
Diese Verschiebung beruht auf dem schnellen Wirtschaftswachstum der Schwellenländer. Doch trotz dieses Wachstums ist es umstritten, inwieweit der Aufstieg dieser Volkswirtschaften bereits in Macht übergegangen ist und wie er sich in Zukunft entwickeln wird.
Die jüngste globale Finanz- und Wirtschaftskrise war die schlimmste in der Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg, denn sie führte zu einem Wirtschaftsabschwung von noch nie dagewesener globaler Tragweite. Die Krise begann in den Vereinigten Staaten (USA) und griff dann auf die EU und andere Länder über. Sie führte zu einem steilen Anstieg der Staatsverschuldung in den westlichen Industriestaaten.
Viele Wissenschaftler, wie Giovanni Grevi und Roger C. Altman, sind der Meinung, dass die Krise die jüngste Machtverschiebung beschleunigt hat. In dieser Zeit haben Staaten wie China oder Indien ihre Beteiligung an globalen Wirtschaftsgremien wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) oder der G20 erweitert.
Dies wirft die Frage auf, wie sich die Krise auf die Macht der Europäischen Union innerhalb dieser internationalen Institutionen ausgewirkt hat. Das Ziel dieser Arbeit ist es, diese Frage zu untersuchen.