
International environmental laws and the concept of soft law
Seminararbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Sonstiges, Note: A, University of Cambridge, Sprache: Deutsch: Englisch, Beschreibung: Soft Law bezieht sich auf internationale Normen, die bewusst nicht bindend sind, aber eine große rechtliche Relevanz haben. Es handelt sich dabei um eine einzigartige Politik, die zwischen Recht und Politik liegt.
Bemerkenswerte Beispiele sind Resolutionen von internationalen Organisationen und globale Verhaltenspläne. Soft Laws funktionieren nach einem anderen Modell als "Hard Law", das mit rechtsverbindlichen Verpflichtungen verbunden ist. Darüber hinaus sind "Soft Laws" im Vergleich zu "Hard Laws" durch einen geringeren Grad an Präzision gekennzeichnet.
Einige Wissenschaftler argumentieren, dass "Soft Law" mehrdeutig ist, weil seine rechtlichen Auswirkungen und seine Implikationen oft schwer zu erkennen sind. Soft law" ist vor allem ein Teil des modernen Rechtsetzungsprozesses. Internationale Umweltvorschriften sind ein Beispiel für die erfolgreiche Anwendung von "Soft Law".
Wissenschaftler sind der Ansicht, dass "Soft Law" die klassischen und bekannten Rechtskategorien, die eine Plattform für internationale Regelungen bilden, überwiegt. Soft law wird mit verschiedenen Anliegen in Verbindung gebracht, verfügt jedoch über strategische Mechanismen zur Durchsetzung seiner Vorschläge. Das Recht ist in erster Linie struktureller Natur, da es die Existenz und Entwicklung eines organisierten Netzes ständiger Institutionen auf internationaler und regionaler Ebene umfasst.
Die Rio+20-Konferenz ist ein praktisches Beispiel für die Bedeutung des "Soft Law" in den internationalen Umweltvorschriften. Studien zeigen, dass das Rio+20-Seminar über ökologische Nachhaltigkeit keine erfolgreichen Vereinbarungen oder Verpflichtungen hervorbrachte; es bot jedoch eine globale Plattform für die Erörterung anspruchsvoller Themen im Bemühen um eine internationale nachhaltige Entwicklung.