Bewertung:

Das Buch erörtert die Privatisierung des Internets und ihre Auswirkungen auf die Gemeinschaftsbildung und plädiert für eine Rückkehr zu öffentlichem Eigentum und eine Demokratisierung des Internets und der Wirtschaftssphäre.
Vorteile:Der Autor hebt wirkungsvoll den Verlust gemeinschaftsorientierter Interaktionen im Internet aufgrund der Privatisierung hervor und argumentiert für die Notwendigkeit, diese zurückzuerobern. Der Text regt zum Nachdenken über die Auswirkungen des Eigentums am Internet an.
Nachteile:Einige Leser könnten die Themen zu weit gefasst finden oder das Gefühl haben, dass die Dringlichkeit der Botschaft des Buches durch aktuelle gesellschaftliche Probleme geschmälert wird. Das Buch ist möglicherweise nicht geeignet, um es in Zeiten persönlicher oder nationaler Verzweiflung zu lesen, da es Gefühle der Hoffnungslosigkeit noch verstärken könnte.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Internet for the People: The Fight for Our Digital Future
Ein Manifest, wie man die Kontrolle über das Internet für das Volk zurückerobern kann
Was sollten wir gegen Google, Facebook und Amazon unternehmen? Warum nehmen diese Plattformen so viel von unserem Leben in Beschlag? Ist es überhaupt noch möglich, sich dem Überwachungskapitalismus zu widersetzen? In Internet for the People stellt der führende Tech-Autor Ben Tarnoff eine Agenda vor, um das Internet von Big Tech zurückzufordern. Diese radikale Forderung beinhaltet das Recht auf ein digitales Gemeingut, damit die Menschen das bekommen, was sie brauchen, und nicht nur das, was sie sich leisten können. Und zweitens die Demokratisierung der digitalen Sphäre, damit jeder an den Entscheidungen teilhaben kann, die unseren Online-Alltag betreffen.
In einem dringenden Dreistufenplan zeigt Tarnoff, wie dies erreicht werden kann: Das Internet zugänglich machen - damit es jedem zur Verfügung steht; das Internet taxonomisieren - verstehen, wie und wo die großen Akteure ihre Macht erhalten; das Internet kollektivieren - die Plattformen aufbrechen. Dies bietet eine Reihe von Alternativen: verschiedene Arten von Eigentum sowie die Abschaffung von Diensten, die keinen gesellschaftlichen Wert bieten. Diese kühne und visionäre Agenda kann nicht länger ignoriert werden: Es ist an der Zeit, jetzt ein Internet von und für die Menschen zu fordern. Internet for the People skizziert eine kraftvolle Vision dessen, was das Internet sein sollte, und bietet gleichzeitig ein ernüchterndes Bild dessen, was es jetzt ist.