
Interstitial Hong Kong: Exploring the Miniature Open Spaces of High-Density Urbanism
Eingebettet in Hongkongs dicht gewobenes Stadtgefüge, eingekeilt zwischen den hoch aufragenden Mischnutzungskomplexen und an den steilen Hängen, befindet sich ein Netz von mehr als 500 öffentlichen Miniaturparks, die die kleinste Einheit des öffentlichen Freiraumnetzes der Stadt bilden.
Obwohl sie zahlreich sind, wurden diese so genannten „Sitting-out Areas“ - lokal als 三角屎坑 (wörtlich: eine „dreieckige Scheißgrube“) bezeichnet - nie als die kollektive Ressource betrachtet, die sie sein könnten. Dieses Buch präsentiert eine Reihe von kritischen Essays, die die Sitting-out-Areas der Stadt in Bezug auf Hongkongs Planungsgeschichte und sich verändernde Terrains beleuchten und gleichzeitig nachzeichnen, wie diese räumlichen Fragmente durch Konzepte von Öffentlichkeit, Zugänglichkeit und Regulierung geformt wurden.
In der zweiten Hälfte des Buches werden 44 reich bebilderte Fallstudien vorgestellt, die die Vielfalt und Eigenart der kleinsten Freiräume in Hongkong aufzeigen. Letztlich argumentiert das Buch, dass wir die hochverdichtete Stadt nicht nur durch ihre Gebäude verstehen können, sondern auch durch den Charakter und die Kraft ihrer interstitiellen Landschaften.