
Investing for the common good: a sustainable finance framework
Das traditionelle Finanzwesen konzentriert sich ausschließlich auf die finanzielle Rendite und das Risiko.
Im Gegensatz dazu berücksichtigt das nachhaltige Finanzwesen finanzielle, soziale und ökologische Erträge in Kombination. In diesem Aufsatz wird ein neuer Rahmen für nachhaltige Finanzen vorgestellt, der den Übergang vom engen Shareholder-Modell zum breiteren Stakeholder-Modell verdeutlicht, das auf eine langfristige Wertschöpfung für die Allgemeinheit abzielt.
Die größten Hindernisse für eine nachhaltige Finanzierung sind Kurzfristigkeit und unzureichende private Anstrengungen. Um diese Hindernisse zu überwinden, werden in diesem Aufsatz Leitlinien für die Regelung nachhaltiger Finanzen entwickelt. Der Übergang vom traditionellen zum nachhaltigen Finanzwesen bedeutet, dass wir uns mit Einstellungen auseinandersetzen müssen, die in der Art und Weise, wie unsere Wirtschaftssysteme organisiert sind, verankert sind.
Die Abkehr von diesen Einstellungen erfordert nicht nur neue Arbeitsweisen, sondern vor allem auch neue Grundprinzipien, die die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt unseres Denkens stellen. Es ist wichtig, dass wir diesen Prozess in Gang setzen, und je früher, desto besser.