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Iraqi Refugees in the United States: The Enduring Effects of the War on Terror
Wie irakische Flüchtlinge in Amerika mit Leben, Zugehörigkeit und Ausgrenzung zurechtkommen
Der Einmarsch der USA in den Irak im Jahr 2003 löste die größte Zwangsmigration im Nahen Osten seit 1948 aus. Millionen von Menschen flohen nach Syrien, Jordanien, in die Türkei, den Iran, in die Europäische Union, nach Australien und in die Vereinigten Staaten. In Iraqi Refugees in the United States (Irakische Flüchtlinge in den Vereinigten Staaten) untersucht Ken R. Crane den steilen Weg, den irakische Flüchtlinge auf der Suche nach Zugehörigkeit in einem Land zurücklegen mussten, das sich in einem anhaltenden Krieg gegen den Terror befindet.
Auf der Grundlage zahlreicher Interviews und Feldforschungen untersucht Crane die vielfältigen Erfahrungen einer Gemeinschaft irakischer Flüchtlinge und zeigt, wie sie darum kämpfen, ihren Platz im Gefolge der Massenvertreibung zu finden. Er hebt das Versprechen der Zugehörigkeit hervor, aber auch ihre vielen schmerzhaften Begegnungen mit Ausgrenzung. Letztlich gibt Crane einen Einblick in die Komplexität dessen, was es für irakische Flüchtlinge bedeutet, Amerikaner zu werden, selbst wenn sie von anderen Amerikanern als "Sicherheitsrisiko" wahrgenommen werden.
Während die Debatten über Einwanderung und Flüchtlingsstatus weiterhin in den Schlagzeilen und vor Gericht ausgetragen werden, bietet Iraqi Refugees in the United States einen wichtigen Einblick in die globale Flüchtlingskrise.