Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche, gut recherchierte Neubewertung der Ereignisse rund um den Staatsstreich von 1953 im Iran, wobei der Schwerpunkt auf der Amtszeit von Mohammad Mossaddegh als Premierminister liegt. Der Autor stellt populäre Erzählungen in Frage und präsentiert Beweise, die den herkömmlichen Ansichten über die Beteiligung der USA widersprechen.
Vorteile:Das Buch wird für seine akribische Recherche, seine sachliche Genauigkeit und seine objektive Perspektive gelobt. Die Rezensenten loben den Autor dafür, dass er die Mythen rund um den Staatsstreich entlarvt und einen differenzierten Blick auf die politische Situation im Iran wirft. Das Buch wird allen empfohlen, die sich für die Außenpolitik der USA und die iranische Geschichte interessieren.
Nachteile:Kritiker bemängeln, dass das Buch die etablierte, durch freigegebene CIA-Dokumente untermauerte Darstellung verwirft und behaupten, die Perspektive des Autors sei aufgrund seiner familiären Verbindungen voreingenommen. Einige Rezensenten bemängelten, dass das Buch in bestimmten Bereichen der Argumentation unzureichend ist, und warfen ihm vor, die komplexe historische Dynamik zu stark zu vereinfachen.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Iran and the CIA: The Fall of Mosaddeq Revisited
Anfang der 1950er Jahre erschütterte der gebrechliche siebzigjährige iranische Premierminister Dr.
Mohammad Mosaddeq die Welt - er forderte Großbritannien heraus, indem er die von Großbritannien betriebene iranische Ölindustrie verstaatlichte. Im August 1953 wurde er gestürzt.
Dieses Buch, das diese Ereignisse mit erstaunlichen neuen Beweisen wieder aufgreift, stellt die herkömmliche Theorie eines bösen Spiels der CIA in Frage.